Renesas präsentiert drei einfach anzuwendende PMIC-Referenzdesigns (Power Management IC) für die Stromversorgung bei mehrfachen und unterschiedlichen Eingangsspannungen von Xilinx Artix-7 FPGAs, Spartan-7 FPGAs und Zynq-7000 SoCs mit und ohne DDR-Speicher.
Der Halbleiterkonzern Renesas hat eng mit Prozessing-Spezialist Xilinx zusammengearbeitet. Das Ergebnis: Einfach auslegbare Stromversorgungslösungen, mit denen sich FPGA- und SoC-Designs beschleunigen lassen. Die neuen PMIC-Referenzdesigns sollen den Zeitaufwand bei der Entwicklung von Stromversorgungen für zahlreiche Industrie- und Computing-Anwendungen verringern, wie sie etwa in Motorsteuerungen, Bildverarbeitungskameras, speicherprogrammierbaren Steuerungen (PLCs), Home-Gateways, Haushaltsgeräte sowie tragbaren medizinischen und kontaktlosen Anwendungen zum Einsatz kommen.
Die PMIC-Referenzdesigns unterstützen nach Angaben von Renesas in einem einzigen Design verschiedene Xilinx-Geschwindigkeitsstufen und DDR-Speichertypen: DDR3, DDR3L, DDR4, LPDDR2 und LPDDR3. Sie basieren auf dem Vierphasen-PMIC ISL91211AIK mit drei Ausgängen und dem PMIC ISL91211BIK mit vier Ausgängen. Beide PMICs können einen Gesamtausgangsstrom von bis zu 20 A liefern und verfügen über eine unabhängige dynamische Spannungsskalierung. Ihre Regelkreise sind auf eine optimale Unterstützung der Lastprofile der Xilinx FPGAs abgestimmt. Das Ein- und Ausschaltsequenzing wird intern geregelt, somit ist keine externe Sequenzsteuerung erforderlich. Dank einer Schaltfrequenz von 2 MHz und einem schnellen Einschwingverhalten benötigt jedes PMIC-Board nur 22-uF-Ausgangskondensatoren und kleine Induktivitäten. Beides trägt zur Reduzierung der Lösung bei. Die PMICs sind in einem 4,7 mm x 6,3 mm großen BGA-Gehäuse mit 35 Anschlüssen (Pitch: 0,8 mm) untergebracht.