Firmenjubiläum

Data Modul feiert 50-jähriges Bestehen

4. Juli 2022, 9:42 Uhr | Newsdesk WEKA FACHMEDIEN
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Im Gründungsjahr 1972 war das Münchner Unternehmen auf Elektromechanik spezialisiert, erkannte jedoch in den ersten Jahren das Potential der Displaytechnologien als Zukunftsmarkt.

Die Data Modul AG feiert 50-jähriges Firmenjubiläum. Im Gründungsjahr 1972 war das Münchner Unternehmen auf Elektromechanik spezialisiert, erkannte jedoch in den ersten Jahren das Potential der Displaytechnologien als Zukunftsmarkt. Heute ist die Data Modul AG ein weltweit bekannter Spezialanbieter von Display-, Touch-, Embedded-, Signage-, Monitor- sowie Panel-PC-Lösungen.

„Neben unseren erstklassigen Mitarbeitern gehören zu unseren Erfolgsfaktoren seit jeher unsere Innovationskraft, Flexibilität und langfristig ausgerichtete Geschäftsstrategien“, kommentiert Dr. Florian Pesahl, CEO.

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ISO-Zertifizierung und Expansion

Dem Börsengang 1988 folgte zunehmend die internationale Ausrichtung und Adressierung globaler Märkte. Im Jahr 1994 erfolgte die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, die für die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen steht. 1997 folgte die Übernahme der Datamega (Vertreib von Druckern, Kassensystemen und Bildschirmen), und die Gründung der Data Modul Inc. in Hauppauge, New York.

Touch-Technologie und Bonding-Kompetenz

2008 begann die Data Modul AG erstmals mit der Produktion eigener PCAP-Touch-Module. 2011 folgte die Implementierung des Optical Bondings in die eigenen Produktionsprozesse.  2012 wurde die Produktion um das LOCA-Verfahren erweitert. Im Jahr 2019 wurde das Angebot an Bonding-Verfahren um das Hybrid-Bonding, eine Kombination aus LOCA- und OCA-Verfahren erweitert. Zuletzt wurde 2021 das Gel-Bonding-Verfahren implementiert und so das In-House Bonding-Leistungsspektrum ausgebaut.
In den Jahren von 1997 bis 2022 entstanden mehr als 20 Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstandorte in Europa, Asien und den USA.

Über Hardware und Mechanik hinaus, werden auch im Bereich Applikationssoftware individuelle Lösungen entwickelt, die sich für einen breiten Anwendermarkt eignen. Mit den Softwareeigenprodukten „maXcs“ und „easyANALYZER“ werden beispielsweise die Inbetriebnahme und der Einsatz moderner Hardwarekomponenten unterstützt.

Gründung und Entstehung

Im Jahr 1972 gründete Walter Eichner das Unternehmen mit 20.000 Mark Eigenkapital und setzte für sein damaliges Distributionsgeschäft zunächst auf elektromechanische Schalter sowie Bauteile. Nach und nach folgten weitere Produktkategorien wie Drucker, Scanner, Kassensysteme und LCD-Displays. Gemeinsam mit Peter Hecktor, der 1976 in das Unternehmen eintrat und Mitgeschäftsführer der Data Modul wurde, legte er den Grundstein für die heutige Struktur. (jl)


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