Habia stellt mit Silindo eine weiterentwickelte Silikonkabeltechnologie für medizinische Anwendungen vor. Die Leitungen sollen die Oberflächenhaftung von Silikon reduzieren und damit den Stick-Slip-Effekt verringern, der sich nach wiederholten Sterilisationszyklen verstärken kann. Gleichzeitig bleiben Flexibilität und Biokompatibilität erhalten.
Silindo ist für patientennahe Anwendungen wie Endoskopie, minimalinvasive Verfahren, Dialyse und Monitoring-Systeme vorgesehen. Genannt werden Leitungen für Blutdruck-, Puls-, EKG- und Temperaturmessungen. Das Material ist autoklavierbar und soll mehr als 500 Sterilisationszyklen standhalten. Die Kabel sind nach ISO 10993-5 und ISO 10993-1 biokompatibel.
Je nach Einsatz kombiniert Habia die Kabel mit Glasfaser-, Koaxial- oder Einzelleitern sowie Zugentlastungen. Für Patientenmonitoring sollen die Konstruktionen triboelektrische Effekte und Mikrofonie reduzieren. Für bildgebende Systeme nennt das Unternehmen hochflexible Flachbandkabel für CT-, MRT- und Röntgenanwendungen. Zusätzlich ist Silindo mit Autoklav, Wasserstoffperoxid-Plasma, Ethylenoxid, Gamma, Ultraschall sowie Reinigung und Desinfektion kompatibel.
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