Letztes Jahr pilgerten mehr als 8000 Teilnehmer nach San Jose, um an der GTC von Nvidia teilzunehmen. Dieses Jahr verlegte der Grafik- und KI-Spezialist seine Konferenz in den virtuellen Raum und bietet Entwicklern und KI-Wissenschaftlern kostenlos Zugang zur »GTC Digital«.
Erst vor drei Wochen entschloss sich Nvidia seine GPU Technology Conference (GTC) aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19 in den virtuellen Raum zu verlegen. Die GTC umfasst üblicherweise hunderte Stunden an Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen in Form einer fünftägigen Konferenz in San Jose.
Der Grafikchip-Hersteller hat denjenigen, die einen GTC 2020-Pass gekauft haben, Rückerstattungen gewährt, und diese Tickets in GTC Digital-Pässe umgewandelt. Inhaber von Pässen müssen sich nur noch mit GTC 2020-Zugangsdaten anmelden, um zu beginnen. Alle anderen können mit einer kostenlosen Registrierung teilnehmen. Lediglich einige spezielle Trainings-Sessions sind kostenpflichtig.
Das umfangreiche Live-Programm startete am 24. März und dauert bis Freitag, 10. April 2020. Die meisten digitalen Inhalte der GTC sind für ein technisches Publikum von Datenwissenschaftlern, Forschern und Entwicklern bestimmt. Die GTC bietet aber auch hochkarätige Vorträge und Podcasts zu verschiedenen Themen an, darunter Frauen in der Datenwissenschaft, KI (Künstliche Intelligenz) für die Wirtschaft, und verantwortliche KI.
Neben dem Live-Programm wird es auch folgende Aktivitäten zum zeitversetzten Abruf (on Demand) geben:
Kathie Baxter von Salesforce über verantwortliche künstliche Intelligenz;
Margot Gerritsen, Stanford-Professorin, über Frauen in der Datenwissenschaft und wie sich die Datenwissenschaft mit der künstlichen Intelligenz überschneidet;
Ryan Coffee vom SLAC National Accelerator Lab darüber, wie tiefgehendes Lernen die Physikforschung voranbringt; und
Richard Loft vom National Center of Atmospheric Research darüber, wie die künstliche Intelligenz Wissenschaftler dabei unterstützt, den Klimawandel besser zu modellieren.