Schwerpunkte

Mensch-Maschine-Schnittstellen

Akustik-Coprozessor verbessert Spracherkennung

30. November 2012, 13:10 Uhr   |  Frank Riemenschneider

Der Embedded-Flash-Speicherhersteller Spansion hat einen Akustik-Coprozessor vorgestellt.

Der Embedded-Flash-Speicherhersteller Spansion hat einen Akustik-Coprozessor vorgestellt.
© Spansion

Der Embedded-Flash-Speicherhersteller Spansion hat einen Akustik-Coprozessor vorgestellt.

Der für Mensch-Maschine-Schnittstellen ausgelegte System-on-Chip-Baustein soll sprachgesteuerte Systeme verbessern und kombiniert die Sprachtechnik VoCon von Nuance Communications mit Spansions NOR-Flash für Embedded-Anwendungen.

Der Baustein enthält applikationsspezifische Logik sowie schnellen Speicher, wodurch sprachgesteuerte HMI-Schnittstellen schneller und präziser arbeiten sollen, während gleichzeitig die CPU entlastet wird: Die Datenmenge wird um 50 % verringert. Benchmark-Tests haben ergeben, dass der Baustein die Antwortzeit im Vergleich zu den meisten gängigen Systemen, die einen Standardprozessor nutzen, um die Hälfte verkürzt.

Der Coprozessor wird über die SPI-Schnittstelle (20 MHz Taktfrequenz) mit dem Hauptprozessor verbunden, unterstützt größere akustische Datenmodelle und Mehrsprachigkeit, erkennt die Tonalität und unterscheidet zwischen männlichen und weiblichen Stimmen. Zwei Bausteinkapazitäten sind geplant: auf 64‑MBit-Basis mit drei bis fünf Akustikmodellen sowie auf 256/512‑MBit-Basis mit 12 bis 14 Akustikmodellen.

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