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Starkes 3. Quartal

S&T hebt Prognose an

05. November 2020, 10:29 Uhr   |  Manne Kreuzer

S&T hebt Prognose an
© J. Kroll | WEKA Fachmedien

Hannes Niederhauser, CEO von Kontron und Chairman des Management Board der S&T Group.

Der Technologiekonzern S&T AG , zu dem auch Kontron gehört, kann sich trotz der weltweiten Corona-Krise und der einhergehenden Wirtschaftskrise, im 3. Quartal weiter steigern.

Mit über 3000 Kunden in verschiedensten Endmärkten in mehr als 30 Ländern ist die S&T diversifiziert. So konnten beispielsweise die Zuwächse im Medizintechnikbereich die Rückgänge im Luftfahrtbereich mehr als abfedern. S&T zeigt sich somit von den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie insgesamt nicht betroffen. Der Umsatz konnte im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,5%, gegenüber dem 2. Quartal 2020 sogar um 11% auf 297,7 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBITDA wuchs überproportional um 16% gegenüber dem 3. Quartal 2019 bzw. um 18% gegenüber dem Vorquartal 2020 auf über 31,7 Mio. Euro.

»Aufgrund der guten Zahlen erhöhen wir die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2020 von 115 Mio. Euro EBITDA bei 1150 Mio. Euro Umsatz auf zumindest 122 Mio. Euro EBITDA bei rund 1200 Mio. Euro Umsatz«, erklärt Hannes Niederhauser, CEO von S&T. »Sollten sich die Einflüsse der erneuten Lockdowns in Grenzen halten, könnten diese Werte noch weiter übertroffen werden. Zudem bekräftigen wir unser Mittelfristziel für 2023 von 2 Mrd. Euro Umsatz bei einem EBITDA von 220 Mio. Euro.«

Aufgrund der guten Ergebnisse plant S&T für 2020 die Hälfte des Jahresüberschusses (bisher 25%) für die Dividende und Aktienrückkäufe zu verwenden. S&T ist mit 254 Mio. Euro an Barmitteln und dem starken operativen Cashflow von 50 Mio. Euro nach den ersten 9 Monaten im laufenden Geschäftsjahr gut gerüstet, sowohl die Wachstumsziele und Akquisitionen im Rahmen der Agenda 2023, als auch weitere Aktienrückkäufe, aus eigener Kraft zu stemmen. Der Ausblick ist trotz erneuter weltweiter Lockdowns ein positiver. Das Auftragsbuch ist, trotz anhaltender Pandemie, mit 891 Mio. Euro um 50 Mio.Euro besser als zu Jahresbeginn, gefüllt. Zusätzlich wird, nach der Zustimmung der Kartellbehörden im September 2020, S&T ab 1. Oktober 2020 durch die Iskratel-Gruppe verstärkt.

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