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Middleware-Startup

Robert Schachner ist CTO von emocean

11. Dezember 2020, 09:35 Uhr   |  Manne Kreuzer

Robert Schachner ist CTO von emocean
© emocean

Das deutsche Startup emocean, das mit der Operating Platform indigo eine Lösung für Maschinenkommunikation in Echtzeit anbietet, konnte mit Robert Schachner einen Experten für Automatisierung und Maschinensteuerung mit Embedded-Systemen sowie Maschinen- und Prozesskommunikation für sich gewinnen.

Das Startup unterstreicht mit der Neuverpflichtung den Anspruch, Unternehmen ein umfassendes Tool für die Realisierung von Smart-Factory-Konzepten an die Hand zu geben. Robert Schachner gilt als ein Middleware-Experte und ergänzt das Team, das derzeit eine solche Plattform für industrielle Anwendungen entwickelt. »Mit der Erfahrung, die ich über Jahrzehnte in verschiedenen Firmen und zahlreichen Projekten sammeln durfte, noch einmal etwas völlig Neues auf die Beine zu stellen, ist eine spannende und anspruchsvolle Herausforderung«, erklärt der frischgebackene emocean-CTO. »Durch den Einstieg bei einem jungen Startup habe ich die Möglichkeit, ein völlig neues und umfassendes Ökosystem rund um eine revolutionäre Echtzeit-Kommunikationslösung mitzugestalten. Mit indigo schneiden wir der Industrie die alten Zöpfe ab und setzen von Anfang an auf modernste Paradigmen und Methoden, verfeinern diese aber durch die Erfahrungswerte, die ich aus vielen erfolgreich abgewickelten Projekten mitbringe. So entsteht eine zukunftsweisende Lösung, die den momentanen Markttrends um Jahre vorauseilt.«

emocean bietet mit indigo eine Plattform, die im Gegensatz zu etablierten IoT-Middleware-Produkten nicht nur auf vertikale, sondern auch auf horizontale Integration setzt. So wird erstmals eine umfassende Shop-Floor-Kommunikation in Echtzeit eingeführt, die als eine der Grundlagen für Smart Factories gilt. Mit indigo ist es zum Beispiel möglich, KI und Machine-Learning-Prozesse, die bisher an Cloud-Services ausgelagert wurden, lokal auf intelligenten Edge Controllern oder sogar direkt in der Maschinensteuerung zu integrieren. Dies ermöglicht unter anderem die Umsetzung von kostensparenden Konzepten wie Predictive und Prescriptive Maintenance. Durch die offenen Schnittstellen, über die verschiedenste Feldbusse und Protokolle an indigo angedockt werden können, ist es problemlos möglich, Legacy-Maschinen und SPS-Systeme mit moderner IT zu verbinden und auch hier die Vorteile künstlicher Intelligenz direkt zur Prozessoptimierung zu nutzen.

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