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J-Link für Raspberry Pi

10. September 2020, 13:35 Uhr   |  Manne Kreuzer

J-Link für Raspberry Pi
© Segger

Segger Microcontrollers "J-Link"-Software ist jetzt für Arm-Linux verfügbar und kann damit auf den zunehmend in der Industrieautomatisierung verwendeten Single-Board-Computer-Plattformen wie Raspberry Pi eingesetzt werden.

»Als kleine, kostengünstige und leistungsstarke, multifunktionale Rechnerlösung gewinnt Raspberry Pi immer mehr an Bekanntheit. Neben der typischen Verwendung des Raspberry Pi für automatisierte Testsysteme oder als J-Link Bridge oder Server im LAN/WLAN, gibt es noch weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten«, erklärt Firmengrüner Rolf Segger. »Mit Eclipse Embedded CDT können Raspberry Pi und J-Link als Hardware für Entwicklungszwecke, für Firmware-Downloads und zum Debuggen von Embedded Systems genutzt werden.«

Das Paket enthält alle J-Link-Kommandozeilen-Tools und unterstützt die gleichen Microcontroller und Speicher sowie alle Funktionen der viel genutzten Versionen für Windows, macOS und x86-Linux. Dies betrifft auch die hohe Downloadgeschwindigkeit in den Flashspeicher, und die Möglichkeit eine unbegrenzte Anzahl Breakpoints, selbst im Flashspeicher, zu setzen. Außerdem sorgt der GDB-Server für Kompatibilität mit allen gängigen Entwicklungsumgebungen.

Die Software ist für 32-Bit- und 64-Bit-Arm-Linux verfügbar. Sie nutzt bei Vorhandensein die Vorteile einer 64-Bit-CPU und den verfügbaren Speicher im System geschickt aus. Sie läuft auf Raspberry Pi ebenso wie auf den vielen kompatiblen Systemen auf dem Markt. Das J-Link-SDK unterstützt außerdem das Schreiben von eigenen Programmen für J-Link auf Arm-Linux.

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