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Flash-Programmiergerät für Entwicklung und Produktion im Test

01. September 2021, 06:00 Uhr   |  Harry Schubert

Flash-Programmiergerät für Entwicklung und Produktion im Test
© Segger

Im Test: Das Flash-Programmiergerät Flasher PRO (XL) von Segger.

Im Rahmen unserer Aktion »Leser testen« stellt sich das Flash-Programmiergerät »Flasher PRO (XL)« von Segger einem Praxistest, den zehn Leser der Elektronik durchführen. Wir sind gespannt auf ihre Ergebnisse.

In der Elektronik 10/2021 haben wir die Leser der Elektronik eingeladen, das Flash-Programmiergerät »Flasher PRO« von Segger Microcontroller ausführlich im praktischen Einsatz zu testen. Je nach Anforderungsprofil und Anwendung erhalten die Tester die Version mit 128 MB Speicher oder die XL-Version mit SD-Karte und 2 GB großem Speicher sowie die passenden Adapter. Die benötigte Software in der neuesten Version können die Tester, wie der normale Anwender, zusammen mit der Anleitung über die Website von Segger auf ihren Rechner kopieren.

Mehr als 130 Leser wollten sich dieses Mal an der Aktion »Elektronik-Leser testen« beteiligen und das Flash-Programmiergerät von Segger genauer unter die Lupe nehmen. Deshalb mussten wir zehn unter ihnen als Tester auslosen. Die zehn Tester haben das Flash-Programmiergerät von Segger bereits erhalten und bekamen von uns einen Testbogen dazu. Nach Abschluss des Tests und Ausfüllen des Testbogens dürfen sie das Testobjekt incl. Adapter behalten.

Steckbrief für das Flash-Programmiergarät »Flasher PRO (XL)«

Das universelle Flash-Programmiergerät »Flasher PRO (XL)« – für (Q)SPI-Flash-Bausteine, Mikrocontroller und SoCs mit externem und/oder internem Flash-Speicher – ist von Grund auf als schneller und universeller Flash-Programmierer konzipiert. Er unterstützt die Programmierung von Mikrocontrollern oder SoCs über deren Debug-Schnittstelle oder dedizierte Programmierschnittstellen sowie die Programmierung externer (Q)SPI-Flash-Speicher. Diese QSPI-Flash-Speicher können indirekt über den Mikrocontroller/SoC oder direkt, durch Anschluss an die Pins des QSPI-Flashs, programmiert werden, wobei der Flasher PRO die theoretische Mindestprogrammierzeit des QSPI-Bausteins selbst erreicht.

Flasher PRO ist sehr einfach einzurichten und mit Software zu bedienen, die plattformübergreifend verfügbar ist – für Windows, macOS, Linux für Intel- und Linux für Arm-Prozessoren. Er kann stand-alone per Knopfdruck betrieben, von einem PC aus gesteuert oder ferngesteuert werden. Der Flasher PRO ist mit mehreren Kommunikationsschnittstellen ausgestattet und lässt sich daher leicht in jede Produktionsumgebung integrieren. Massenproduktionsumgebungen, automatisiertes Testequipment (ATE) und andere Produktionssteuerungseinheiten können einfach auf den Flasher PRO zur Steuerung der Programmierung zugreifen. Über entsprechende Konfigurationsdateien kann der Flasher PRO Seriennummern im Zielsystem programmieren und die Daten vor dem Programmieren patchen.

Was wird getestet?

Die Elektronik hat für den Test einen umfangreichen Testbogen in Zusammenarbeit mit Segger erarbeitet, nach dem unsere zehn Tester vorgehen sollen. Der Test gliedert sich in vier Teile:

  1. Vor der Inbetriebnahme
  2. Inbetriebnahme
  3. Betrieb
  4. Fazit

Diesem Testbogen ist eine Seite »Angaben zum Test« vorangestellt, in dem wir die Randbedingungen des Tests beim jeweiligen Lesertester erfassen. Hier sind beispielsweise das genutzte Betriebssystem, der jeweilige Adapter, die Zielobjekte und die Dateigröße zu nennen.

Innerhalb des Testbogens sind für die Einzeldisziplinen Schulnoten von 1 bis 5 vorgesehen. Für weiterführende Erkenntnisse im Rahmen der Tests stehen Kommentarfelder zur freien Beantwortung zur Verfügung.

Vor der Inbetriebnahme geht es um die Kriterien Lieferung und Verpackung, Dokumentation und den Lieferumfang. Die Inbetriebnahme umfasst Umfang und Aufwand der Softwareinstallation, die Betriebsvorbereitung und die Handhabung.

Im Testkapitel Betrieb geht es um die Benutzung des Programmiergeräts im Betrieb mit Kriterien wie Integrationsfähigkeit in automatische Testsysteme, Kompatibilität zum Zielsystem, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.

Im Fazit steht dann die Bewertung des Preis-Leistungsverhältnisses, des praktischen Betriebs und des Gesamteindrucks an. Nach Rücklauf aller Testberichte und deren Auswertung wird die Elektronik einen detaillierten Abschlussbericht veröffentlichen.

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