Zumtobel eröffnet Softwareschmiede Software wird zum Eckpfeiler

Im neuen Technologie- und Innovationszentrum wird Software für intelligente Lichtmanagement- und Lichtsteuerungssysteme entwickelt.
Im neuen Technologie- und Innovationszentrum wird Software für intelligente Lichtmanagement- und Lichtsteuerungssysteme entwickelt.

Zumtobel hat in Porto ein Software-Entwicklungszentrum für Lichttechnik eröffnet. CEO Alfred Felder sieht darin die Erweiterung eines »strategischen Eckpfeilers«.

Rund 30 Entwickler haben die Arbeit in Porto aufgenommen. Sie arbeiten an Software für intelligente Lichtsteuerungen und forschen an vernetzter Beleuchtung für die Bereiche Smart Home und Smart City. Betreiber ist die Zumtobel-Tochter Tridonic, die entwickelte Software soll konzernweit verfügbar gemacht werden.

Die Neugründung bezeichnet der Konzern einerseits als Ergänzung zum Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk, das nach wie vor am Stammsitz in Dornbirn zusammenlaufe. Auf der anderen Seite sieht Zumtobels CEO Alfred Felder Software-Know-how als einen strategischen Eckpfeiler, um einen Zukunftsmarkt zu bedienen. Dafür werde nun im neuen Software-Entwicklungszentrum »das konzernweite Software-Know-how« gebündelt.

Am Standort Porto sieht der Konzern sehr gute Ausbildungsstandards für Software-Entwickler gegeben. Generell sei Portugal ein aufstrebender Wirtschaftsstandort und entwickle sich zunehmend zu Europas Technologie-Hub. Innovationszentren werden in Portugal bereits von Bosch, Google, IBM und Xing unterhalten.