Analyse und Optimierung der Echtzeit-Fähigkeit von verteilten FlexRay-Systemen

Potential von FlexRay optimal nutzen (Teil 2)

24. März 2009, 9:59 Uhr | Dr. Kai Richter
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Potential von FlexRay optimal nutzen (Teil 2)

Optimierung

Mit Hilfe eines Timing-Modells können Parameter wie Slot-Nummer, Zykluszeit oder COM-Task-Offset interaktiv variiert werden, um die Verzögerungszeiten schrittweise zu reduzieren. Bild 3 zeigt, wie sich die Netzwerk-Verzögerung durch Anpassung weniger Parameter (hier Slot-Nummer sowie Sende- und Empfangs-COM-Offset eines Frames) deutlich verringert und schließlich zu einer um 40 Prozent reduzierten Signal-Laufzeit vom Sensor zum Aktor führt.

Die Anpassungen können interaktiv erfolgen oder auch mittels des SymTA/S-Explorationsmoduls, das ausgewählte Parameter automatisch variiert und Verbesserungen vorschlägt, bis hin zur optimalen Abstimmung aller Komponenten. Mit Was-wäre-wenn-Analysen können Entwickler zudem Zukunfts-Szenarien bewerten, zum Beispiel den Einbau weiterer Signale und Frames, und damit gezielt die Flexibilität einer Konfiguration gegenüber späteren Änderungen und Erweiterungen prüfen.

Ermöglicht wird dies durch die abstrakten Timing-Modelle und durch Werkzeuge, welche die Analyse automatisiert, zuverlässig und schnell durchführen.


  1. Potential von FlexRay optimal nutzen (Teil 2)
  2. Potential von FlexRay optimal nutzen (Teil 2)
  3. Timing-Analyse im Entwicklungsprozess
  4. Potential von FlexRay optimal nutzen (Teil 2)
  5. Timing-Modelle erfassen Echtzeit-Verhalten

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