Markt für automobile Audio-Systeme verdoppelt sich bis zum Jahr 2016

16. März 2010, 13:37 Uhr | Björn Graunitz, Elektronik automotive

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Markt für automobile Audio-Systeme verdoppelt sich bis zum Jahr 2016

Bereits in den letzten fünf Jahren haben portable Medienwiedergabegeräte, wie der MP3-Player, einen großen Einfluss auf den Head-unit-Markt ausgeübt. Um diesen Trend Folge zu leisten, haben die OEMs eine Vielzahl neuer Schnittstellen in ihre Fahrzeuge integriert, die ein Zusammenspiel der Head-unit mit Apples iPod oder anderen Konsumelektronikgeräten ermöglichen. Darum haben einige Head-unit-Hersteller damit begonnen, Empfänger in ihre Systeme zu integrieren, die Funktionen wie Radioempfang, USB-Schnittstellen-Konnektivität und viele anderes Funktionen kombinieren, aber nicht mehr über einen Einschubschacht für CDs oder Kassetten verfügen.

Vorreiter Nordamerika

Aktuell stellt der nordamerikanisch Markt den Klassenprimus hinsichtlich in Head-units integrierter Premium-Audio-Systeme dar. Allein auf diesem Markt sollen im Jahr 2016 bis zu 4,6 Mio. Premium-Audio-Systeme abgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2007 lag deren Zahl noch bei 3,3 Mio. Einheiten. Für den Zweitplatzierten, die Region Asien-Pazifik, rechnen die Analysten von iSuppli mit knapp vier Mio. ausgelieferter Einheiten im Jahr 2016 (2007: 1,2 Mio. Einheiten).

Nach iSuppli zählen zum Premium-Audiosegment Systeme, die irgendeine Kombination folgender drei Schlüsselfunktionen aufweisen: 5.1-kanaliger Surround Sound, acht oder mehr Lautsprecher und einen Verstärker mit einer Leistung größer 400 W.


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