ETAS auf der embedded world

KI trifft Safety, Open Source trifft Automotive

6. März 2026, 11:47 Uhr | Irina Hübner
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Auf der embedded world präsentiert ETAS aktuelle Portfolio-Highlights. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von KI in sicherheitskritischen Anwendungen, der professionell gesteuerte Einsatz von Open Source in Fahrzeugsoftwareplattformen sowie regulatorische Anforderungen an Cybersecurity.

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Unter dem Leitmotiv »Künstliche Intelligenz trifft funktionale Sicherheit« zeigt ETAS, wie KI-Funktionalitäten mit den Anforderungen sicherheitskritischer Embedded-Systeme zusammengebracht werden können. Im Fokus stehen serienreife Lösungen, mit denen Unternehmen Embedded-Software nach hohen Sicherheitsstandards entwickeln, nachvollziehbar absichern und zertifizieren können – insbesondere dort, wo neue KI-Ansätze auf etablierte Safety-Engineering-Praktiken und Nachweisführung treffen.

Open Source in der Automotive-Welt

Ein zweiter Schwerpunkt adressiert die wachsende Bedeutung offener, zugleich robust abgesicherter Software-Stacks in der Automotive-Industrie: »Open Source trifft Automotive«. Fahrzeugsoftwareplattformen und insbesondere die Middleware gelten als zentrales Rückgrat moderner E/E-Architekturen; gleichzeitig steigen die Erwartungen an Offenheit, Wiederverwendbarkeit und Security. ETAS positioniert sich hierbei als aktiver Gestalter und zeigt als Hauptkontributor im Eclipse S-CORE-Projekt eine produktionsreife, S-CORE-basierte Distribution als Teil der ETAS Vehicle Platform Suite – ausgerichtet auf die aktuellen Anforderungen von Automotive-Softwareentwicklern an industrielle Qualität, Integrationsfähigkeit und langfristige Wartbarkeit.

Darüber hinaus stellt ETAS die Möglichkeiten rund um AUTOSAR Classic in den Vordergrund. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Kunden zu AUTOSAR-Classic-Lösungen von ETAS wechseln, werden am Messestand Optionen und Einsatzszenarien mit RTA-CAR präsentiert – mit dem Anspruch, serienerprobte, kosteneffiziente und sichere Lösungen für Steuergeräteprojekte bereitzustellen.

Anforderungen an die Cybersecurity

Ein weiterer Fokus liegt auf Cybersecurity-Entscheidungen unter regulatorischem Zeitdruck. Der Cyber Resilience Act (CRA) definiert verbindliche Anforderungen an die Cybersecurity vernetzter Hard- und Softwareprodukte. Er gilt ab dem 11. Dezember 2027, während Meldepflichten für Schwachstellen bereits ab dem 11. September 2026 greifen. ETAS bietet dazu auf der embedded world eine individuelle und kostenlose Beratung mit Cybersecurity-Expertinnen und -Experten an, um Auswirkungen auf Produkte, Prozesse und Nachweisführung frühzeitig einzuordnen und passende Maßnahmen abzuleiten.

ETAS auf der embedded world

Ergänzend zum Messeauftritt in Halle 4A, Stand 512, bringt ETAS Expertise auf die embedded world Conference: Philipp Ahmann (u. a. Vorsitzender des technischen Lenkungsausschusses des Linux Foundation ELISA-Projekts, Mitglied des LF Europe Beirats sowie Eclipse S-CORE Committer) spricht am Dienstag, 10. März 2026, um 11:00 Uhr in Session 5.4 (Software & Systems Engineering – Software Architectures) über »Building a Safety-Certifiable Open Middleware for POSIX-Based Automotive Platforms« und skizziert den Fahrplan zur Serienreife im S-CORE 1.0 Release inklusive Einblicken in Aktivitäten rund um ISO 26262, ASPICE und ISO 21434.

Um 13:45 Uhr folgt in Session 3.5 (Safety & Security – Open Source for Safety & Security 2) der Vortrag »Open Source for Safety-Critical Systems: A Landscape Exploration« mit einem Überblick über sicherheitskritische Open-Source-Software und praxisorientierten Hinweisen zur Bewertung von Sicherheitsansätzen.

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