DB plant weitere Innovationen

Flinkster setzt in Zukunft auf MOQO-Plattform

17. November 2021, 12:11 Uhr | Kathrin Veigel
Deutsche Bahn Connect Flinkster MOQO
Die Deutsche Bahn will ihr Carsharing-Angebot Flinkster mit der Anbindung weiterer Partner, zum Beispiel mit dem Shared-Mobility-Spezialisten MOQO, ausbauen
© Deutsche Bahn Connect

Seit 20 Jahren betreibt die Deutsche Bahn eigene Carsharing-Angebote und bietet aktuell das flächengrößte Carsharing-Netzwerk in Deutschland. Um ein schnelleres Wachstum und neue Innovationen einzuleiten, setzt die Bahn mit ihrem Carsharing Flinkster künftig auf MOQO als IT-Plattform.

Als Unterstützung des öffentlichen Nahverkehrs bieten Carsharing-Angebote einen Mehrwert und einen Zugewinn an Flexibilität in der Mobilität. Das Potential dieser Anschlussmobilität erkannte die Bahn bereits sehr früh und startete vor 20 Jahren ihr Carsharing-Angebot Flinkster in Berlin.

Auch außerhalb des urbanen Raumes bis hinein in ländliche Gebiete stellt Flinkster inzwischen Fahrzeuge bereit, die einen wichtigen Teil zur Verkehrswende beitragen.
Das Netzwerk besteht zu großen Teilen aus regional agierenden Partnern, wodurch Flinkster insgesamt auf eine Flottenstärke von 4.500 Fahrzeugen kommt. Flinkster ermöglicht neuen Partnern einen unkomplizierten und schnellen Einstieg in sein Netzwerk, um dort in überwiegend stationären Angeboten von Autos und Transportern profitable Dienstleistungen zu betreiben.

Die Nachfrage nach Mobilität kann durch Carsharing mit verhältnismäßig wenig Fahrzeugen abgedeckt werden und hilft so, Staus, Parkdruck und Feinstaubbelastungen in Städten zu reduzieren.

 

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MOQO wird Software-Partner

Mit über 150 Sharing-Anbietern in 15 Ländern auf drei Kontinenten und zwölf Jahren Erfahrung auf dem Shared-Mobility-Sektor bringt das Mobilitäts-Start-up MOQO die passenden technischen Voraussetzungen mit. Unter den Anbietern befinden sich sowohl kleine regionale Anbieter als auch flächendeckend agierende Marktführer mit großen Fahrzeugflotten.

Die Plattform ist so konzipiert, dass unterschiedlichste Geschäftsmodelle durch entsprechende Einstellungen der Module einfach abgebildet werden. Dabei können Carsharing, Bike-Sharing und Scooter-Sharing über verschiedene Zugänge für verschiedene Nutzergruppen gleichzeitig bereitgestellt werden, um die Fahrzeuge so für unterschiedliche Anwendungen mehrfach nutzbar zu machen.

Die guten Voraussetzungen für den Flinkster-Betrieb mit diversen regionalen Anbietern haben letztlich in der Ausschreibung überzeugt und den Grundstein gelegt, das aktuelle Bestandssystem abzulösen. Im nächsten Jahr sollen Kunden dann von der intuitiven Bedienung und schnelleren Prozessen in der App und auf der Website profitieren können.


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