Schwerpunkte

Mensch und Roboter als Kollegen

Kollaborative Robotik auf der Hannover Messe 2017

28. April 2017, 21:37 Uhr   |  Andreas Knoll

Kollaborative Robotik auf der Hannover Messe 2017
© Andreas Knoll / Markt&Technik

Mit dem sicheren Greifer »Co-act JL1« von Schunk ist hier der kollaborative Leichtbauroboter »LBR iiwa« von Kuka ausgestattet.

Der Trend zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) war auf der Hannover Messe kaum zu übersehen: Die MRK hält in immer mehr Fabrikhallen Einzug, und immer mehr kollaborative Roboter mit immer ausgefeilteren technischen Konzepten kommen auf den Markt.

Der Roboter »Franka Emika« des gleichnamigen Münchner Unternehmens beispielsweise hat sieben Gelenke mit Drehmomentsensoren und lässt sich grafisch programmieren, indem der Anwender Apps verdrahtet, die jeweils eine Roboterfunktion darstellen. Aber nicht nur bei den MRK-fähigen Robotern tut sich Einiges, sondern auch bei den dazugehörigen Greifern. Ausgerechnet ein Greiftechnik-Hersteller, nämlich Schunk aus Lauffen am Neckar, gewann den Hermes Award 2017, und zwar für den Greifer »Co-act JL1«. Die in dem intelligenten Greifmodul verbaute Sensorik registriert Annäherungen von Menschen und ermöglicht eine situationsabhängige Reaktion, ohne dass Mensch und Roboter sich berühren.

Kollaborative Robotik auf der Hannover Messe 2017

Der Greifer »Co-act JL1«  von Schunk
Mit dem »Co-act JL1« lassen sich diverse kollaborative Roboter ausstatten, …
… wie hier der einarmige »LBR iiwa« von Kuka.

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