Inno Days 2026 von Wibu-Systems

Industrial-Cybersecurity-Experten treffen sich in Karlsruhe

3. Juni 2026, 21:11 Uhr | Andreas Knoll
Für den 15. und 16. Juli ruft Wibu-Systems zu den Inno Days 2026 nach Karlsruhe.
© Wibu-Systems

Die Inno Days, das jährliche Signature Event von Wibu-Systems, finden in diesem Jahr vom 15. bis 16. Juli am Firmensitz in Karlsruhe statt. Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Expertenforum zu den Themen KI, Cyber-Resilienz, Compliance, Softwareschutz, Lizenzierung und digitales Business.

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Wibu-Systems, Spezialist für Softwareschutz, Lizenzierung und Sicherheit, hat das Programm für die Inno Days 2026 bekannt gegeben. Unter dem Motto »Where Security Powers Digital Business« bringt das zweitägige Forum Vertreter aus Industrie, Politik, Technologie und Business Development zusammen, um die Entwicklungen zu beleuchten, die industrielle Software und Cybersecurity prägen.

Weil industrielle Systeme zunehmend softwaredefiniert, vernetzt, reguliert und exponiert sind, stehen Unternehmen vor mehreren Transformationen gleichzeitig. KI verändert die Art und Weise, wie Produkte entwickelt und betrieben werden. Der Cyber Resilience Act und NIS-2 machen Cybersecurity zu einer Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Open Source, Abhängigkeiten in der Lieferkette, sichere Kommunikation, Reaktion auf Schwachstellen, Lizenzierung und Geschäftsmodellinnovation sind zunehmend Teil derselben strategischen Diskussion.

Die Inno Days 2026 sollen diese Themen in einem gezielten Rahmen zusammenführen. Die Veranstaltung versteht sich nicht als Produkt-Roadshow, sondern schafft ein Forum für Entscheidungsträger, Technologieführer, Forscher und Fachleute aus dem Bereich der Industriesoftware, um aktuelle Gegebenheiten zu beleuchten, Annahmen zu hinterfragen und Perspektiven auszutauschen, die fundiertere geschäftliche und technologische Entscheidungen ermöglichen.

Zu den Mitwirkenden zählen Siemens Digital Logistics, Trumpf, KIT, VDMA, OSADL, Codesys, Schneider Electric, BSI, die Hochschule Offenburg, StAl Consult, Informatics, The Quantum Space und Wibu-Systems. Die Agenda verbindet KI, den Cyber Resilience Act, Open Source, sichere Kommunikation, Confidential Computing, Softwareschutz, Lizenzierung und Cyber-Resilienz.

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems

»Mit den Inno Days wollen wir die richtigen Leute an einen Tisch bringen: Experten, die die Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven verstehen, und Teilnehmer, die Erkenntnisse in die Tat umsetzen müssen.«

© Wibu-Systems

»Industriekonzerne und softwaregesteuerte Unternehmen stehen nicht mehr vor isolierten Herausforderungen. KI, Regulierung, softwaredefinierte Produkte, Risiken in der Lieferkette und neue digitale Geschäftsmodelle laufen zusammen«, sagte Oliver Winzenried, CEO und Gründer von Wibu-Systems. »Mit den Inno Days wollen wir die richtigen Leute an einen Tisch bringen: Experten, die diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven verstehen, und Teilnehmer, die Erkenntnisse in die Tat umsetzen müssen. Der wahre Wert liegt nicht nur in den Vorträgen, sondern in den Gesprächen, die sich daraus ergeben.«

Von KI bis zur Cyber-Resilienz

Die Agenda beleuchtet die Transformation des Software-Lebenszyklus aus verschiedenen Blickwinkeln. Vorträge von Siemens Digital Logistics und Trumpf befassen sich mit industrieller KI, von agentischer KI über digitale Fertigung bis hin zu vertrauenswürdiger Entscheidungsfindung in Smart Factories. Beiträge des Karlsruher Instituts für Technologie und der Hochschule Offenburg konzentrieren sich auf die Architekturen, die zum Schutz vernetzter Systeme erforderlich sind, darunter Confidential Computing, sichere Kommunikation, IIoT, Embedded-Systeme und hardwarebasiertes Vertrauen.

Cyberresilienz und Regulierung bilden einen weiteren zentralen Schwerpunkt. Der VDMA, das OSADL und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden Perspektiven zur Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act, zu Open-Source-Verantwortlichkeiten, zum Schwachstellenmanagement entlang der Lieferketten sowie zu skalierbaren Cybersecurity-Konzepten wie dem deutschen Cyberdome einbringen.

Dieser Schwerpunkt wird durch »Enforcers« – Enhanced Cooperation for Cybersecurity – untermauert, ein von Wibu-Systems koordiniertes, von der Europäischen Union kofinanziertes und vom European Cybersecurity Competence Centre unterstütztes Projekt. »Enforcers« bringt Projektpartner zusammen, um die Überwachung von Vorfällen, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit und vertrauenswürdige Mechanismen für Software-Updates über OT-Umgebungen hinweg zu verknüpfen. Als Gastgeber der Inno Days und Koordinator des »Enforcers«-Projekts schafft Wibu-Systems einen praxisnahen Rahmen, um die Projektziele mit den diskutierten Herausforderungen der industriellen Cybersecurity zu verknüpfen. Die Teilnahme von Mitgliedern des »Enforcers«-Konsortiums wie Schneider Electric und VDMA stärkt die Verbindung zwischen Projektarbeit und dem Austausch in der Praxis noch weiter.

Diese Themen werden im Rahmen des Roundtables »Beyond the Breach: Responding to Digital Vulnerabilities with Agility« zusammengeführt, der von Steve Atkins, Herausgeber und Redakteur von The Quantum Space, moderiert wird und an dem Podiumsteilnehmer von BSI, VDMA, Schneider Electric und Wibu-Systems teilnehmen. Die Diskussion wird beleuchten, wie »Secure-by-Design«-Entwicklung, kontinuierliche Überwachung, koordinierte Reaktion auf Vorfälle, durchsetzbare Kontrollmechanismen, Regulierung und geteilte Verantwortung die Widerstandsfähigkeit in industriellen Ecosystems verbessern können.

Die Podiumsdiskussion dient auch als Plattform zur Verbreitung des »Enforcers«-Projekts und steht sowohl den Teilnehmern vor Ort in Karlsruhe als auch den Remote-Teilnehmern über YouTube offen, was sie zur einzigen online verfügbaren Sitzung der Inno Days 2026 macht.

Schutz, Lizenzierung und digitale Transformation

Weil Software zu einem zentralen Werttreiber in Industrieprodukten wird, entwickeln sich Schutz und Lizenzierung von technischen Sicherheitsvorkehrungen hin zu strategischen Kontrollmechanismen für ein sicheres digitales Business. In Vorträgen von Wibu-Systems und Codesys werden die Themen »Licensing-as-a-Service«, automatisierter Anwendungsschutz, Compliance-orientierte Lebenszyklussteuerung sowie der Schutz und die Monetarisierung industrieller Steuerungssoftware behandelt.

Im Ausstellungsbereich wird auch Informatics vertreten sein, ein langjähriger Lösungspartner von Wibu-Systems mit fundierter Expertise bei der Integration von CodeMeter License Central in SAP-Umgebungen. Das Unternehmen bietet den Besuchern eine Perspektive auf die Unternehmensintegration, wenn es darum geht, Lizenzierungsprozesse mit komplexen Geschäftsinfrastrukturen zu verknüpfen.

Die Inno Days 2026 werden sich auch mit der kommerziellen Seite der digitalen Transformation befassen. StAl Consult wird Einblicke darüber geben, wie KI, Automatisierung, sich wandelnde Kundenerwartungen und digitale Kanäle den Vertrieb und die Geschäftsbeziehungen neu gestalten.

Neben dem offiziellen Programm haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich während der Networking-Pausen, im Ausstellungsbereich, beim Mittagessen, bei Einzelgesprächen und bei einem exklusiven Networking-Dinner direkt mit Referenten, Partnern und Experten von Wibu-Systems auszutauschen. Die Veranstaltung findet vollständig in englischer Sprache statt und steht registrierten Teilnehmern offen, die eine E-Mail-Adresse ihres Unternehmens oder ihrer Institution verwenden.

Die Inno Days 2026 finden am 15. und 16. Juli 2026 bei der Wibu-Systems AG in der Zimmerstraße 5 in Karlsruhe statt. Die Anmeldung ist ab sofort unter https://www.wibu.com/inno-days möglich.

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