Zertifizierung nach DIN SPEC 91436

Inpotron Schaltnetzteile: Vision-Zero-Waste-Zertifizierung

15. September 2025, 07:30 Uhr | Engelbert Hopf
Übergabe des Zero-Waste-Zertifikats an inpotron Schaltnetzteile durch den TÜV SÜD (v.l.n.r.: P. Senor, T. Gog (beide TÜV SÜD), Hermann Püthe und Felix Storz (beide inpotron Schaltnetzteile)
© inpotron Schaltnetzteile

Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach DIN SPEC 91436 gehört inpotron Schaltnetzteile zu den ersten mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die nach dem neuen Konsortialstandard für betriebliches Vision-Zero-Waste-Management zertifiziert sind.

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»Diese Zertifizierung dokumentiert unseren Beitrag zum Umweltschutz«, versichert Geschäftsführer und Mitgründer Hermann Püthe. »Wir möchten als Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen und Abfall weitestgehend vermeiden.« Der neue Konsortialstandard liefere dafür »klare, messbare Kriterien und unterstützt uns dabei, unsere Fortschritte kontinuierlich zu steigern«.

Die Vision »Zero Waste« steht für einen Paradigmenwechsel: weg vom linearen Verbrauch und der Entsorgung, hin zur Wiederverwendung, stofflichen Verwertung und konsequenten Abfallvermeidung. Seit 2022 bietet die DIN SPEC 91436 Unternehmen erstmals einen zertifizierbaren Rahmen für ein ganzheitliches Abfall- und Ressourcenmanagement. Kernindikator ist dabei die Getrenntsammelquote (GSQ), die als objektiver Maßstab für Ressourceneffizienz dient.

Bereits im Mai 2024 hatte inpotron mit der Implementierung des Vision-Zero-Waste-Systems auf Basis der bestehenden ISO-14001-Zertifizierung begonnen. In nur einem Jahr wurden sämtliche Abfallströme analysiert, Prozesse optimiert, Mitarbeitende eingebunden und neue Verwertungswege etabliert. Ein detaillierter Abfallvermeidungsplan sowie die enge Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben bilden das Rückgrat des Systems. Zum Zeitpunkt der Zertifizierung im Jahr 2025 erreichte inpotron eine Getrenntsammelquote von 86 Prozent und wurde dafür mit dem Bronzerang nach DIN SPEC 91436 ausgezeichnet. Ziel ist es laut Püthe, »diesen Wert in den kommenden Jahren auf über 90 Prozent zu steigern«.

Mit der Zertifizierung nach DIN SPEC 91436 zeigt inpotron Innovationskraft über klassische Standards hinaus. Im Gegensatz zu traditionellen Normen wie ISO 14001, basiert dieser neue Standard auf konkreten, messbaren Fortschritten im operativen Abfallmanagement. Quantitative Kennzahlen und die Bewertung des organisatorischen Reifegrads schaffen ein praxisnahes, skalierbares Modell – gerade für mittelständische Unternehmen. »Vision Zero Waste ist für uns kein Trend, sondern Teil unserer unternehmerischen Verantwortung«, unterstreicht Felix Storz, Verantwortlicher für Umwelt und Nachhaltigkeit bei inpotron. »Wir wollen beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologisches Handeln kein Widerspruch sind – im Gegenteil: Sie ergänzen sich optimal!«

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