Fraunhofer ILT und das Korea Institute of Machinery and Materials (KIMM) haben ihre strategische Partnerschaft erneuert. Künftige gemeinsame Forschungsprojekte konzentrieren sich auf Laser-Fertigungstechnologien für Elektromobilität, Energiespeicher und weitere nachhaltige Industrieanwendungen.
Die Institute arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam an Projekten zum Laserschweißen, zur Präzisionslaserbearbeitung und zu Produktionstechnologien. Im Rahmen der Kooperation entstand unter anderem ein hybrides Fertigungssystem zur Bearbeitung metallischer Bipolarplatten für die Brennstoffzellenfertigung.
Künftig wollen die Partner gemeinsame Forschungsprojekte zu Batteriefertigungstechnologien sowie zur Laserbearbeitung von Hairpin-Komponenten für die Elektromobilität vorantreiben. Darüber hinaus prüfen sie eine Zusammenarbeit bei Technologien für den Rückbau von Kernkraftwerken, Small Modular Reactors (SMR), Wasserstofftechnologien und erneuerbare Energiesysteme.
Das erneuerte MoU wurde am 16. Juli 2026 während des Besuchs von KIMM-Präsident Dr. Seog-Hyeon Ryu in Aachen unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst neben gemeinsamen Forschungsprojekten auch den Ausbau von Wissenschaftleraustauschprogrammen und internationalen Kooperationen zwischen Deutschland und Südkorea.
»Mit der Erneuerung dieser Vereinbarung erwarten wir, unsere strategische Partnerschaft in zukunftsweisenden Fertigungstechnologien und nachhaltigen Industrieanwendungen weiter zu stärken«, erklärten Vertreter beider Institute.