Trumpf hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem leichten Umsatz- und einem deutlichen Auftragseingangsplus abgeschlossen.
Nach vorläufigen Zahlen erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 4,34 Mrd. Euro und lag damit knapp über dem Vorjahreswert von 4,33 Mrd. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich um 7 % auf 4,5 Mrd. Euro.
Damit entwickelte sich das Unternehmen besser als in seiner Prognose vom vergangenen Herbst erwartet.
Erstmals seit Jahren waren die USA der umsatzstärkste Einzelmarkt für Trumpf. Dort erhöhte sich der Umsatz um rund 16 Prozent auf etwa 760 Millionen Euro. Im Heimatmarkt Deutschland ging der Umsatz um 6 Prozent auf rund 660 Millionen Euro zurück. China blieb trotz eines Rückgangs um 7 Prozent auf rund 450 Millionen Euro der wichtigste Einzelmarkt in Asien.
Nach Angaben des Unternehmens legten im abgelaufenen Geschäftsjahr alle Geschäftsbereiche zu. Dazu zählen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik sowie Elektronik und EUV mit dem Partner ASML, wo die gestiegene Nachfrage aus der Halbleiterindustrie für Wachstum sorgte. Zudem seien Entwicklungsprojekte wie die lasergestützte Drohnenabwehr vorangekommen.
»Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten«, sagt Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. »Bei aller nötigen Vorsicht gehen wir auf Basis der letzten Monate von einer leichten konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus.«
Zum Stichtag 30. Juni 2026 beschäftigte Trumpf weltweit 16.960 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 8200 in Deutschland und etwa 5350 am Stammsitz in Ditzingen.
Die endgültigen Geschäftszahlen einschließlich des Ergebnisses will das Unternehmen am 15. Oktober 2026 veröffentlichen.