ams

Neuer Osram-Besitzer will schnelle Integration

18. Mai 2020, 10:10 Uhr | dpa
Firmensitz von ams in Premstätten.
© ams

Der österreichische Sensorspezialist ams setzt nach der Osram-Übernahme auf eine schnelle Integration beider Unternehmen.

Diesen Artikel anhören

Die Zentrale des neuen Unternehmens werde am ams-Stammsitz in Premstätten in der Steiermark sein, München werde die Funktion einer Co-Zentrale haben. Es sei noch nicht entschieden, wie das Unternehmen künftig heißen werde. Der ams-Chef betonte aber: »Die Marke Osram wird erhalten bleiben.«

Gemischte Teams von ams und Osram schauten sich an, wo man künftig sparen könne, sagte Everke der Zeitung. »Dabei wird natürlich auch das Portfolio von Osram gründlich geprüft. Nicht alles, was heute dazugehört, wird dabeibleiben können.« Zu den Folgen der Corona-Krise sagte Everke: »Wir wissen, dass Osram sehr stark vom Autogeschäft abhängt, auf schwierige Zeiten sind wir daher vorbereitet.«

Nach einem langen Bietergefecht mit US-Finanzinvestoren hatte ams Ende vergangenen Jahres die notwendige Aktienmehrheit beim Münchner Lichtkonzern Osram erreicht. Everke will den Kauf nun bis Ende Juni abschließen.


Lesen Sie mehr zum Thema


Das könnte Sie auch interessieren