Hikmicro erweitert seine Wärmebildkameras um den KI-gestützten SuperScene-Modus. Die neue Funktion soll Wärmebildinspektionen vereinfachen und richtet sich an Handwerksbetriebe ebenso wie an private Anwender.
Der SuperScene-Modus kombiniert automatische Gerätekonfiguration mit KI-gestützter Bildanalyse. Ziel ist es, Wärmebilder schneller auszuwerten und typische Fehlerquellen bei der Interpretation zu reduzieren.
Die erste Ebene des Systems umfasst vordefinierte Presets für typische Einsatzbereiche wie Wasserleckagen, Dämmung, Fußbodenheizung, Elektrik oder Solaranlagen. Die Kamera passt dabei Parameter automatisch an die jeweilige Anwendung an.
Zusätzliche Szenenmodi wie „Insulation Pro“ oder „Condensation“ ergänzen laut Hikmicro die Analyse um visuelle Warnhinweise und Umweltdaten.
Die zweite Ebene nutzt KI zur Analyse der aufgenommenen Wärmebilder. Das System erkennt nach Herstellerangaben Anomalien in Anwendungen wie Leckageortung, Dämmungsprüfung oder Fußbodenheizungen und markiert diese direkt auf dem Bildschirm.
Grundlage dafür sind KI-Modelle, die aus realen Anwendungsszenarien trainiert wurden. Dabei kombiniert das System Wärmebild- und sichtbare Bildinformationen, um den Kontext der Aufnahme zu berücksichtigen. HIKMICRO gibt an, Fehlalarme dadurch deutlich reduziert und die Erkennungsgenauigkeit gesteigert zu haben.
Die Verarbeitung erfolgt lokal auf dem Gerät ohne Cloud-Anbindung.
Der SuperScene-Modus steht für ausgewählte Geräte der Eco-, B- und Pocket-Serie zur Verfügung. Bestehende Geräte können per Software-Update auf Version v5.5.112 aktualisiert werden.