Luftfahrtforschung

DLR und Lufthansa Technik kooperieren enger

29. April 2026, 15:57 Uhr | Nicole Wörner
Von links: Dr. Markus Fischer, DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, Harald Gloy, Chief Operations Officer (kurz COO) von Lufthansa Technik, und David Doyle, Vice President Business Development und Innovation Management der Lufthansa Technik
© DLR

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Lufthansa Technik haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist es, gemeinsame Forschungs-, Entwicklungs- und Betriebstätigkeiten in der Luftfahrt auszubauen.

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Im Mittelpunkt stehen Technologien für Wartung, Reparatur und Überholung von Luftfahrzeugen und deren Komponenten sowie Themen rund um die notwendige Infrastruktur.

Die Partner wollen unter anderem Methoden zur Effizienzsteigerung im Luftverkehr entwickeln. Dazu zählen verbesserte Reparaturverfahren und -prozesse, die die Lebensdauer von Bauteilen verlängern und den Material- und Energieeinsatz reduzieren sollen.

Weitere Themen sind Arbeitsplätze der Zukunft in der Wartungsbranche sowie Sicherheits- und Technologiethemen aus der Luftfahrt.

»In der gemeinsamen Arbeit mit Lufthansa Technik soll die Entwicklung von Instandhaltungs- und Modifikationstechnologien in der Luftfahrt für einen nachhaltigen und effizienten Betrieb zukünftiger Flugzeugsysteme vorangetrieben werden«, sagt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR.

Forschung und Industrialisierung

Harald Gloy, COO von Lufthansa Technik, erklärt ergänzend: »Eines der Kernziele unseres Kooperationsvertrags besteht darin, über individuelle und klar definierte Vorhaben auf allen relevanten Technologiefeldern partnerschaftlich zusammenzuarbeiten – von der Forschung über die Industrialisierung bis zur Produktentwicklung.«

Dr. Markus Fischer, Bereichsvorstand Luftfahrt des DLR, verwies auf die Verbindung von Forschungskompetenz und industrieller Erfahrung. Gemeinsam solle eine Basis geschaffen werden, um künftige Herausforderungen der Luftfahrt zu adressieren.

Nachwuchsförderung geplant

Die Kooperation umfasst auch die Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen. Zudem soll der Transfer von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen beschleunigt werden.


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