Zukunft der E-Mail

So viele Mails wie noch nie

13. Oktober 2014, 15:48 Uhr | Joachim Kroll

Die Deutschen versenden so viele E-Mails wie noch nie. Trotzdem glauben viele, dass die E-Mail keine Zukunft hat. Aber damit liegen sie wahrscheinlich falsch...

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Die Deutschen verschicken so viele E-Mails wie noch nie. Trotzdem glaubt ein Drittel, dass E-Mail in zehn bis fünfzehn Jahren kaum noch genutzt wird. Allerdings ist die Meinung der Nutzer geteilt: 48 Prozent denken, dass das E-Mail-Aufkommen nicht abnehmen wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der BITKOM bei der Aris Umfrageforschung in Auftrag gegeben hat.

Die gespaltene Beurteilung der E-Mail-Zukunft führt der BITKOM darauf zurück, dass sich die private Kommunikation zunehmend auf Messenger-Apps wie Whatsapp, Threema oder den soziale Medien verlagert. Allerdings sagt die Studie, dass ausgerechnet die stärksten Social-Media-Nutzer – die Gruppe der 14 bis 29jährigen – auch die meisten privaten E-Mails verschickt: Hier sendet jeder Vierte (27 Prozent) mindestens eine private E-Mail pro Tag. Über alle Altersgruppen ist das nur bei 22 Prozent der Fall.

Unter den Berufstätigen ist die E-Mail-Nutzung intensiver. Bei jeder beruflichen E-Mail-Adresse in Deutschland treffen pro Tag im Schnitt 18 E-Mails (ohne Spam) ein. Nur noch 17 Prozent der Beschäftigten verfügen über keine dienstliche E-Mail-Adresse. Vor drei Jahren waren noch 33 Prozent ohne dienstliche E-Mail-Adresse. 48 Prozent der Nutzer glauben, dass E-Mail auch in 15 Jahren noch weit verbreitet sein wird.

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