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Software-Ingenieure entwickeln alternatives Verkehrssystem


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Software-Ingenieure entwickeln alternatives Verkehrssystem

Am Ende stand laut Prof. Dr. Jörg Robra von der Georg-Simon-Ohm-Hochschule, der den Master-Studiengang wissenschaftlich leitet, eine Gesamtlösung, die technisch umsetzbar ist und sich durchaus mit am Markt gängigen Systemen messen lassen kann. »Unsere Züge fahren völlig autonom«, sagt Robra. Aus diesem Grund sei auch ein Mischbetrieb zwischen einer U-Bahn mit Fahrer und einer fahrerlosen U-Bahn technisch problemlos möglich.

Zu den wichtigsten Elementen des Konzepts gehören Sensoren, die es dem Zug ermöglichen, seine Geschwindigkeit und Position sowie die Bahnsteigseite selbst zu ermitteln (innerhalb einer Station auf einige Zentimeter genau) und damit selbstständig von einer Station zur nächsten zu fahren und die richtigen Türen freizugeben. Die Stationen wiederum ermitteln durch Kommunikation untereinander, ob ein Zug abfahren darf, und übergeben ihm sein Geschwindigkeitsprofil. Dem zentralen Server verbleibt somit nur noch die Aufgabe, Fahr- und Streckenpläne zu verwalten und an die Stationen zu verteilen. »Dieses Projekt lässt sich ohne weiteres in die Praxis umsetzen«, sagt Dr. Irene Teich vom Fachbereich Informatik der Hochschule Zittau-Görlitz, die den Studierenden als Coach für Projektmanagement beratend zur Seite stand. Nach Ansicht von Teich haben die Studierenden wertvolle Erfahrungen gesammelt, sie sie in ihrem Berufsleben nutzbringend auf andere Projekte übertragen können.

Der nächste Master-Studiengang »Software Engineering und Informationstechnik« beginnt am 6. November 2008; Anmeldeschluss ist der 20. September. Weitere Informationen unter www.verbund-iq.de/master-softwareengineering.


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