Elektroniknet Logo

WomeninTech - Wir zeigen die inspirierenden 'Role Models' aus der Elektronik

Infineon womenintech
© Infineon

Julia Halasz ist studierte Psychologin mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie und übernahm im März 2021 die unternehmerische Verantwortung für den Produktbereich Intelligente Power Module bei Infineon.

Zuvor hatte sie vier Jahre lang den Bereich „Mergers & Acquisitions“ im Unternehmen geleitet und war u.a. federführend bei der Akquisition von Cypress tätig, dem bisher größten Zukauf von Infineon. Globale Strategie- und M&A Erfahrung hatte Halasz bereits in verschiedenen Positionen bei Siemens, Siemens Management Consulting und der Deutschen Telekom gesammelt.

"Ich bin eine Quereinsteigerin - das macht es besonders interessant, da man jeden Tag Neues lernen kann. Als Psychologin bin ich in die Unternehmensberatung, von dort ins M&A und nun in eine operative Geschäftsverantwortung. Ich habe keinen technischen Hintergrund, arbeite heute in einer sehr technischen Branche. 

Meine Aufgabe ist sehr abwechslungsreich. Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen, die zu lösen sind. Ich habe viel mit unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Hintergründen tun, sowohl verschiedenen fachlichen als auch kulturellen. Unsere Kunden und Teams sind aus allen Regionen der Welt, wir arbeiten sehr international über diverse Disziplinen hinweg.

Halbleiter sind das Herz der modernen Gesellschaft, ohne Halbleiter gäbe es unsere moderne Gesellschaft nicht, wir würden feststecken in der Welt, in der unsere Groß- und Urgroßeltern Kinder waren."

Was die Industrie noch tun könnte, um mehr Frauen für Elektronik und IT zu begeistern? 

"Schülerinnern und Studentinnen die verschiedenen Berufsbilder in Elektronik und IT wirklich näher zu bringen! In der Schule haben mir Naturwissenschaften viel Spaß gemacht und ich wollte Mathe studieren - aber nicht Lehrerin werden. Ich habe dann Psychologie studiert, da man viel Statistik hat und da es in einer neueren Wissenschaft noch mehr zu erforschen gab, als z.B. in Physik.

Im Studium habe ich gemerkt, dass ich auch kein Forschertyp bin, ich brauche die Abwechslung. Wenn ich damals andere Berufsbilder als Lehrer und Forscher gekannt hätte, hätte ich bestimmt Physik oder Mathematik studiert."