Schwerpunkte

Fehlinterpretationen vorbeugen

Statische Codeanalyse für BARR

02. März 2020, 16:05 Uhr   |  Manne Kreuzer

Statische Codeanalyse für BARR
© Hitex

Die Platzierung der geschweiften Klammer verstößt gegen Regel 1.3b von BARR-C:2018, nach der geschweifte Klammern alleine in einer Zeile stehen sollen.

Das statische Codeanalysewerkzeug „Eclair“ unterstützt jetzt den Kodierstandard BARR-C:2018 für in C geschriebene Software und hilft so die Wartbarkeit zu verbessern.

Die BARR-Regeln zielen in erster Linie auf den Programmierstil ab, also beispielsweise die Art und Weise, wie Variablen- oder Funktionsnamen gebildet oder wie die geschweiften Klammern gesetzt werden sollen. Dies dient der Lesbarkeit/Verständlichkeit von Software und beugt dadurch Fehlinterpretationen vor. Dies kann tatsächliche Defekte in der Software vermeiden – der Hauptnutzen jedoch ist Wartbarkeit und Portabilität der Software.

Viele Unternehmen haben bereits eigene Regeln für den Programmierstil erstellt, wobei es häufig Unstimmigkeiten gibt, beispielsweise wie denn die geschweiften Klammern zu setzen sind. Die genaue Ausprägung der Regeln ist dabei aber nicht das Entscheidende, sondern dass ein einheitlicher Programmierstil entsteht. Da die proprietären Regeln für den Programmierstil von Unternehmen zu Unternehmen differieren, kann ein Off-the-shelf-Werkzeug diese nicht ohne Anpassung prüfen. Das erfordert dann einen aufwändigen manuellen Review. Entscheidet sich ein Unternehmen mit den BARR-Regeln zu arbeiten, entfällt dieser Aufwand, denn mit Eclair können über 100 BARR-Regeln automatisiert geprüft werden. Falls Unternehmen die BARR-Regeln übernehmen, kann dadurch der große Aufwand für manuelle Überprüfung des Programmierstils größtenteils eingespart werden.

Darüber hinaus weist Eclair von Hitex auf mögliche Laufzeitfehler hin, berechnet Metriken und prüft andere Programmierregeln wie beispielsweise die MISRA-Richtlinien.

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