Unter dem Motto »Schaffung einer KI-gesteuerten und softwaredefinierten Welt« präsentiert Lauterbach seine TRACE32-Debug- und Trace-Lösungen für Embedded-Systeme. Gemeinsam mit Partnern zeigt Lauterbach Lösungen, mit denen Entwickler ihre Systeme schnell, sicher und effizient realisieren können.
Besucher des Lauterbach-Standes erleben Live-Demos zu aktuellen Themen wie Software-Defined Vehicles (SDV), Safety und Security sowie leistungsfähige Debug- und Trace-Workflows über den gesamten Entwicklungszyklus. Durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern entlang der gesamten Embedded-Wertschöpfungskette bekommen Kunden integrierte, auf ihre Anforderungen zugeschnittene Lösungen - von frühen Entwicklungsphasen bis hin zur Zertifizierung von sicherheitskritischen Anwendungen.
Von der Cloud zum Chip – Lösungen für den gesamten Produktlebenszyklus: Gemeinsam mit NXP Semiconductors und Corellium demonstriert Lauterbach das Debugging virtueller Targets in der Cloud und realer Chips mit nahtlosem Übergang von einer Entwicklungsphase zur nächsten. Lauterbachs Product-Life-Cycle-Lösungen umfassen virtuelle Targets, die von Synopsys Virtualizer und Corellium Virtual Hardware bereitgestellt werden.
»Wir haben eng mit Lauterbach zusammengearbeitet, um ein Debugging-Erlebnis zu bieten, das virtuelle Ziele in der Cloud und reales Silizium umfasst«, sagt Norbert Huemmer, VP R&D bei NXP Semiconductors. »Dieser einheitliche Workflow ermöglicht Entwicklern einen reibungslosen Übergang von der frühen Entwicklung bis zur Produktion. Wir freuen uns darauf, dies auf der embedded world in Nürnberg zu demonstrieren und den Kunden einen Einblick in den gesamten Entwicklungszyklus zu geben.«
»Seit mehr als 15 Jahren arbeiten Synopsys und Lauterbach zusammen, um Cloud-skalierbare, kundenerprobte integrierte Lösungen zu liefern, die Virtualizer und Virtualizer Native Execution für eine breite Palette von Embedded-Prozessoren und Anwendungsdomänen nutzen«, sagt Marc Serughetti, Vice President of Product Management & Applications Engineering bei Synopsys. »Mit dem Synopsys Virtualizer Development Kit und Lauterbach TRACE32 ermöglichen wir unseren Kunden, ihre Entwicklung mit nahtlosen, leistungsstarken Debug-Funktionen nach links zu verlagern („Shift Left“) und virtuelle Zielmodelle schneller und zuverlässiger zu debuggen - für eine höhere Softwarequalität, eine schnellere Markteinführung und geringere Lebenszykluskosten.«
»Unsere enge Zusammenarbeit mit Lauterbach hat zu einer nahtlosen Debug-Lösung für unsere Kunden und Partner geführt, die sowohl in der Cloud als auch vor Ort läuft«, erläutert Hal Conklin, VP of Sales bei Corellium. »Wir haben mehrere Auto-OEMs und Tier-Ones, die unsere kombinierte Lösung täglich nutzen, um interaktive und CICD-Debug-Vorgänge durchzuführen.«
Verkürzung der Time-to-Market für das SDV: Hierzu zeigt Lauterbach, wie »SDV-Ready«-TRACE32-Tools die Software-Isolierung mit Hypervisoren und die Entwicklung mit AUTOSAR-Anwendungen und automobilzentrischen Betriebssystemen in virtualisierten SDV-Umgebungen ermöglichen. Darüber hinaus wird gemeinsam mit Vector eine Lösung für Remote-Debugging über die Cloud-Lösung von Vector (vHaaS) vorgestellt.
»Aufbauend auf unserer langjährigen Partnerschaft mit Lauterbach kombinieren wir die Software Factory von Vector mit branchenführender Debugging-Expertise, um die Entwicklung von Software-definierten Systemen voranzutreiben«, sagt Dr. Marcus Eggenberger, Vice President, Software Factory bei Vector. »vHaaS als wesentlicher Bestandteil unserer Software Factory macht Hardware-Ressourcen von überall auf der Welt zugänglich und integriert sie nahtlos in CI-Umgebungen. Die kombinierte Lösung erweitert den Umfang dieser Vorteile mit den Debug- und Analysefunktionen von Lauterbach.«
»Virtualisierte SDV-Umgebungen sind der Schlüssel zur Beschleunigung von Entwicklungszyklen«, kommentiert Adam Lackorzynski, CEO von Kernkonzept. »Mit dem L4Re Hypervisor und dem L4Re Micro Hypervisor können Entwickler diese Umgebungen effizient und sicher aufbauen und validieren. Wir sind stolz darauf, mit Lauterbach zusammenzuarbeiten, um dieses Ecosystem mit TRACE32 zu stärken.«
Embedded-Innovationen mit RISC-V vorantreiben - Die TRACE32-Software von Lauterbach ist zusammen mit dem Compiler von HighTec und dem VDK von Synopsys Teil des neuen »Drivecore«-RISC-V-Virtual-Prototype-Softwarepakets von Infineon, das einen wichtigen Meilenstein bei der Vorbereitung des Automotive-Ecosystems auf die kommende, auf RISC-V basierende »Aurix«-Mikrocontrollerfamilie von Infineon darstellt. Lauterbach wird Debugging und Profiling von Infineons RISC V Virtual Prototype in zahlreichen Varianten demonstrieren.
»Im Zeitalter softwaredefinierter Fahrzeuge sind eine schnelle Software-Migration, kurze Entwicklungszyklen und eine einfache Lizenzierung wichtiger denn je«, sagt Thomas Schneid, Leiter Software, Partner und Ecosystem Management in der Automotive Division von Infineon. »Indem wir unser Drivecore-Portfolio um unseren RISC V Virtual Prototype erweitern, erleichtern wir unseren Kunden den reibungslosen Übergang zu RISC-V-basierten Mikrocontrollern.«
Sicherheit in einer softwaredefinierten Welt: Unter Verwendung des Rust-Compilers von HighTec und des Ada-Compilers von AdaCore demonstriert Lauterbach das Debugging gemischter C/Rust- und C/Ada-Anwendungen sowie die Messung der Codeabdeckung für funktionale Sicherheitszertifizierungen.
»Unsere neueste Demonstration zeigt, wie eine hardwarebasierte Abdeckungsmessung für eine hybride Rust- und C-AUTOSAR-Entwicklung erreicht werden kann«, sagt Mario Cupelli, CTO der HighTec EDV-Systeme GmbH. »Durch den Einsatz einer einzigen LLVM-basierten Toolchain für Rust und C von HighTec und Lauterbach TRACE32 PowerTrace ermöglichen wir eine nahtlose Code-Abdeckungsmessung und -analyse über beide Sprachen hinweg - ein entscheidender Schritt zur Zertifizierung der funktionalen Sicherheit in softwaredefinierten Fahrzeugen der nächsten Generation.«
»Embedded-Entwickler stehen vor einigen der schwierigsten Verifikationsherausforderungen in der gesamten Softwarebranche«, sagt Quentin Ochem, Chief Product Officer bei AdaCore. »Durch die Partnerschaft mit Lauterbach liefern wir gemeinsam eine umfassende Entwicklungsumgebung, von der Softwarekorrektheit bis hin zu zyklusgenauen Ausführungsnachweisen und Hardware-Debugging-Funktionen.«
Debugging von High-Performance Computing: Anhand eines AMD adaptive Versal AI Core SoC sowie eines Renesas R-Car Gen.5 X5H SoC werden die Fähigkeiten von TRACE32 im heterogenen Multicore-Debugging und systemweiten Profiling, einschließlich Betriebssystemen wie Linux, demonstriert.
MathWorks Polyspace und TRACE32 - Am Stand 4-110 wird MathWorks die Integration von TRACE32 mit Polyspace, einer leistungsstarken Lösung für Softwaretests und Codeanalyse, präsentieren.
»Embedded-Software-Teams müssen ihren Code auf der gleichen Hardware validieren, die sie auch in der Produktion verwenden, aber Reibungsverluste durch unterschiedliche Toolchains, Boards und Debugger können diesen Prozess verlangsamen«, sagt Jay Abraham, Group Manager, Technical Marketing & Product Management bei MathWorks. »Mit der Polyspace Test-Integration für Lauterbach TRACE32 können Entwickler Tests ausführen und die Testabdeckung direkt auf echter Hardware erfassen, um dann nahtlos zum Hardware-Debugging überzugehen und Probleme schneller zu diagnostizieren. Mit dieser Integration helfen wir Ingenieuren, sich mehr auf die Verbesserung der Code-Qualität zu konzentrieren und weniger auf die Verwaltung von Connectivity und Konfiguration, indem wir das Testen auf dem Zielsystem, die Erfassung der Abdeckung und das Debugging rationalisieren.«
Lauterbach auf der embedded world 2026: Halle 4, Stand 210