Innovationscluster Sensorik Sachsen Zusammen schneller entwickeln

Ein Sensorreinraum der Firma First Sensor aus Dresden. Das Unternehmen ist auch bei SenSa dabei.
Ein Sensorreinraum der Firma First Sensor aus Dresden. Das Unternehmen ist auch bei SenSa dabei.

Sachsen bündelt seine Kompetenzen: Ein neuer Innovationscluster soll die Entwicklung im Bereich Sensorik beschleunigen und den Standort Sachen stärken.

Intelligente Sensorik ist der Schlüssel für eine funktionierende Digitalisierung und Vernetzung in allen Arbeits- und Lebensbereichen. Darum bündeln die sächsischen Branchen- und Technologienetzwerke ihre Sensorik-Kompetenzen im Innovationsclusters Sensorik Sachsen (SenSa). Ziel ist es, die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, von den Halbleiterproduzenten über die Sensorhersteller, die Gerätebauer, die Serviceanbieter bis zu den Anwendern. Ebenso werden die Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet sensorischer Systeme einbezogen.

Konsortialführer von SenSa ist das Automobilzuliefernetzwerk AMZ. Partner sind die Technologieverbünde Organic Electronics Saxony und Silicon Saxony sowie die Branchennetzwerke Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen, der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ, biosaxony und BTS Bahntechnik Sachsen. Die Projektwerkstatt wird von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH durchgeführt.

Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 27. November 2018 in Dresden stellt der seit Juli 2018 arbeitende Cluster Inhalte und Ziele seiner Tätigkeit erstmals öffentlich vor. Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden in einer Projektwerkstatt Innovations- und Kooperationsansätze erörtert. SenSa wird im Rahmen des Förderwettbewerbs „Innovationscluster“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert.

Projektleiter von SenSa ist André Knabe. Er erläutert: »Mit dem Know-how und den Erfahrungen aller Partner streben wir Lösungen gleich auf mehreren Zukunftsfeldern an. Dazu gehören digitale Kommunikation, Energie, Umwelt und Ressourcen, Mobilität sowie Medizin und Gesundheit. Die Vernetzung der Experten-Community erfolgt in erster Linie auf einer digitalen Plattform. Hier wird Open Innovation groß geschrieben, das Initiieren von F&E-Projekten steht im Vordergrund. 20 Innovations- und 30 Projektworkshops bis Juli 2022 tragen bei, Ideen in konkrete Produkte umzusetzen. Außerdem werden wir eine Übersicht zu vorhandenen Kompetenzen und Technologien sowie zu Trends erarbeiten und damit die sächsischen Sensorik-Stärken über den Standort hinaus sichtbar machen.«