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Geschäftsbericht für 2020

Trotz Achterbahnfahrt hält Ziehl-Abegg den Umsatz

20. April 2021, 08:34 Uhr   |  Ralf Higgelke

Trotz Achterbahnfahrt hält Ziehl-Abegg den Umsatz
© Ziehl-Abegg / Marc Weigert

Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl freut sich nach einem ereignisreichen Jahr 2020 über das Wachstum von Ziehl-Abegg im aktuellen Jahr 2021.

»Das Jahr 2020 glich einer Achterbahnfahrt«, bringt es Peter Fenkl, CEO von Ziehl-Abegg, auf den Punkt. Dennoch erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 639 Mio. Euro – rund 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Im laufenden Jahr 2021 deutet alles auf einen guten Zuwachs hin.

»Grenzschließungen, Materialabriss, Umsatzeinbruch und Auftragsanstieg wechselten sich rasant ab.« So beschreibt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender des Elektromotoren- und Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg, die Herausforderungen des letzten Jahres. Trotzdem hat das Unternehmen im Jahr 2020 einen Umsatz von 639 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 633 Mio. Euro). 

Für ein Unternehmen mit einer hohen Fertigungstiefe bedeute dies eine enorme Anstrengung: für die komplette Organisation und besonders für alle Beschäftigten. Daher hat das Unternehmen reagiert. »Wir haben in der Krise weltweit mehrere große Bauvorhaben gestartet und in Maschinen investiert. So ist Ziehl-Abegg nun in der Lage, das Wachstum abzufangen«, stellt Fenkl fest.

Allerdings wird die Produktion ebenso wie der Vertrieb durch die Corona-Regelungen deutlich behindert. Dazu kommt eine globale Verknappung von Bauteilen. Und über allem schwebt das Damoklesschwert der Pandemie. »Keiner weiß, ob nächste Woche wieder eine Talfahrt beginnt«, so Fenkl.

Mitarbeiter händeringend gesucht

Von den ursprünglichen Umsatzplänen hatte sich Ziehl-Abegg für das Jahr 2020 rasch verabschieden müssen. Dass sich der Umsatz in Teilbereichen, etwa im Bereich Antriebstechnik für Aufzüge, schon im Frühsommer sehr gut entwickelten, hat den Einbruch bei der Lufttechnik nicht kompensiert. Die Lufttechnik startete erst im vierten Quartal zu einer Aufholjagd, sodass Ziehl-Abegg letztlich doch noch ein geringes Wachstum beim Jahresumsatz erreichen konnte. »Das ist dem unermüdlichen Einsatz unserer Kolleginnen und Kolleginnen zuzuschreiben, die in der Pandemie in Deutschland und weltweit einen sehr guten Job gemacht haben«, unterstreicht der Firmenchef.

Die Mitarbeiterzahl blieb im Jahr 2020 konstant: 2400 Menschen arbeitet in Deutschland bei Ziehl-Abegg, global sind es insgesamt 4300. Dabei soll es allerdings nicht bleiben: »Derzeit suchen wir händeringend nach Mitarbeitenden, die an unseren drei Standorten in Deutschland in der Produktion mit anpacken«, sagt Fenkl.

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