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TFTs einfach und kostengünstig integrieren


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

TFTs einfach und kostengünstig integrieren

Für alle Komponenten und Schnittstellen sind freie Low-Level-Treiber vorhanden. Die TFT-LCD-Treiber unterstützen eine Vielzahl von LCDs in den Auflösungen von QVGA bis WVGA in Abmessungen von 2,2 bis 10,4 Zoll mit oder ohne Touchpanel. Ein kompletter Softwarestack für Peripheriekomponenten wie USB, CAN oder Ethernet ist über die Softwarepartner der MSC-Gleichmann-Gruppe verfügbar, Demoversionen sind im Softwarepaket bereits enthalten. 

Weitere skalierbare Referenzdesigns sollen folgen 

Das VisuRDK-H8SX-Entwicklungskit ist für Felten nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Weitere skalierbare Referenzdesigns unterschiedlicher MCU-Hersteller sollen laut Felten folgen, um Anwendern den Aufbau einfacher TFT-Display-Applikationen signifikant zu erleichtern. Dafür werden derzeit in einem weiteren Step erst einmal einige ARM-basierte Evalution-Boards von Atmel und Samsung genauer unter die Lupe genommen, und auch Lösungen mit Mikrocontrollern von NEC Electronics hält Felten in absehbarer Zukunft für nicht ausgeschlossen.

»Der Markt bestimmt, wohin wir uns letztlich bewegen werden«, so Felten. Denkbar ist auf Anwenderseite vieles, wenn die Mikrocontroller-Entwickler erst einmal erste Erfahrungen mit der TFT-Technologie gesammelt haben. Zum Beispiel ein  elektronisches Preisschild für High-End-Cosumer-Produkte, das es dem potentiellen  Kunden ermöglicht, über ein Touch-Screen detaillierte technische Informationen aufzurufen, oder TFT-Anzeigen für Verkaufsstände, die den Kunden in Farbe weithin sichtbar auf Sonderangebote hinweisen. Laut Felten habe man auch schon über eigene Lösungen wie zum Beispiel ein elektronisches Türschild nachgedacht.

»Vom Know-how, der Manpower und der Technologie her könnten wir so etwas innerhalb der MSC-Gruppe durchaus realisieren, wenn der Markt dafür reif ist. Noch stehen wir mit unserer Embedded Display Solution Group am Anfang der Stecke, aber das bisherige Feedback auf dem Markt zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.«

VisuRDK-H8SX-Entwicklungskit auf einen Blick

  • H8SX/1668R 32-Bit-MCU mit 1 MByte Flash
    56 KByte RAM und integrierter USB2.0-Schnittstelle
  • 2 MByte externes SRAM
  • CAN- und Ethernet-Schnittstelle sowie SD-Card-Slot auf  dem VisuRDK-H8SX- Board integriert
  • 3,5-Zoll-QVGA- TFT-LCD von Ampire
  • JTAG-Debugger/Emulator
  • Renesas HEW 4 Workbench
  • FreeRTOS, uC/OS-II
  • Demosoftware von Segger und iniNet


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