Vertiefte Zusammenarbeit

Schaeffler und CATL entwickeln Automotive-BMS und IPB-Lösungen

25. August 2026, 13:56 Uhr | Irina Hübner
Vorne (von links): Dr. Xiangbin Chen, President E-Mobility Schaeffler Greater China, und Oscar Luo, Executive President und Head of Global Business Development bei CATL;  hinten (von links): Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility bei Schaeffler, und Dr. Bruce Li, Executive President Quality Systems bei CATL.
© CATL

Schaeffler und CATL haben eine Absichtserklärung im Bereich Elektromobilität unterzeichnet. Die Vereinbarung baut auf einem bereits gewonnenen Kundenprojekt auf und umfasst die gemeinsame Entwicklung von Automotive-Batteriemanagementsystemen sowie X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen.

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Mit der Vereinbarung erweitern beide Unternehmen ihre strategische Zusammenarbeit und bündeln ihre technologischen sowie industriellen Stärken – in der Absicht, innovative Elektrifizierungslösungen für den europäischen Markt und darüber hinaus voranzutreiben.

Gemeinsame Entwicklung von BMS und Integrated-PowerBox-Lösungen

Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen zwei strategische Technologiefelder. Zum einen wollen Schaeffler und CATL gemeinsam Batteriemanagementsysteme (BMS) entwickeln, die gezielt auf die Anforderungen europäischer Automobilhersteller zugeschnitten sind.

Zum anderen planen die Partner die Entwicklung von X-in-1-Integrated-PowerBox-Lösungen (IPB), die eine enge Integration von Hochvoltelektronik und elektromechanischen Systemen ermöglichen.

Durch die Kombination ihrer komplementären Kompetenzen wollen die beiden Unternehmen eine Grundlage für leistungsfähige, hochintegrierte und wettbewerbsfähige Elektrifizierungslösungen schaffen.

Schaeffler verfügt über umfassende Kompetenzen entlang der gesamten BMS-Wertschöpfungskette – von Hardware- und Softwareentwicklung über Systemintegration, funktionale Sicherheit sowie Test und Validierung bis hin zur lokalisierten Serienproduktion in Europa. CATL bringt seine tiefgreifende Expertise in der Zelltechnologie, der Entwicklung von Batteriesystemen sowie der Industrialisierung großer Produktionsvolumina ein.

»Dank unserer etablierten Präsenz in Europa verfügt Schaeffler über umfassende Expertise in lokaler Forschung und Entwicklung, Fertigung, Markteinführung sowie der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und kann Projekte damit ganzheitlich bis zur Umsetzung begleiten«, sagt Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility bei Schaeffler. »Durch unsere Partnerschaft mit CATL wollen wir ein wettbewerbsfähiges Produktportfolio für den europäischen Markt und darüber hinaus aufbauen und so langfristigen Mehrwert für globale sowie für chinesische Automobilhersteller schaffen, die international expandieren.«

Industrielle Synergien für Europas Elektrifizierung

Mit der Elektrifizierung Europas und der zunehmenden Neuausrichtung regionaler Lieferketten wächst die Nachfrage nach hochintegrierten Elektromobilitätslösungen, die höchste Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Effizienz erfüllen. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine enge Zusammenarbeit entlang der industriellen Wertschöpfungskette an Bedeutung. Sie ist ein wichtiger Hebel, um neue Energietechnologien schneller in Großserie zu bringen und deren breite Marktdurchdringung zu beschleunigen.

»Diese Zusammenarbeit basiert auf unseren sich ergänzenden Stärken im Bereich der Batteriemanagementsysteme. Wir verfolgen dieselben strategischen Ziele und teilen eine gemeinsame Vision für die Entwicklung der Branche«, betont Dr. Bruce Li, Executive President Quality Systems bei CATL. »Künftig werden wir gemeinsam BMS- und integrierte X-in-1-PowerBox-Lösungen für den europäischen Markt entwickeln und den Einsatz modernster Technologien wie Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz in Batteriemanagement-Anwendungen weiter untersuchen. Gemeinsam mit Schaeffler wird CATL die hochwertige Entwicklung der europäischen New-Energy-Automobilindustrie vorantreiben und einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität weltweit leisten.«

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