Wachsende Nachfrage nach Elektroautos

Keine Rabatte mehr nötig?

3. August 2026, 09:03 Uhr | Bochum/Frankfurt (dpa)
Junger Mann freut sich über Preisnachlässe beim Autokauf.
© glebcallfives / stock.adobe.com

Elektroautos verkaufen sich auch dank staatlicher Förderung so gut, dass die Hersteller und Händler zusätzliche Rabatte für überflüssig halten. Zumindest in der Anschaffung wächst die Preisdifferenz zu den Verbrennern wieder.

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Die Autoindustrie hat einer Studie zufolge im Juli die Preisnachlässe für Elektroautos erneut gekappt. Neuwagenkäufer können noch auf 17,6 Prozent Rabatt auf den Listenpreis rechnen, wie die regelmäßige Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) ergab. Bei Verbrennermodellen werde hingegen ein höherer durchschnittlicher Preisnachlass von 19,4 Prozent gewährt. 

Hohe Spritpreise machen E-Autos attraktiv

CAR-Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer erklärt die Entwicklung aus dem derzeit günstigen Marktumfeld für Elektroautos. Sie seien wegen der hohen Spritpreise und staatlicher Förderprämien attraktiv und eroberten steigende Marktanteile. Eine zusätzliche Verkaufsförderung erscheine aus Sicht der Hersteller nicht notwendig. 

Höhere Rabatte auf Verbrenner

Hersteller und Handel steckten die frei werdenden Mittel eher in die Verkaufsförderung für die Verbrennermodelle. Deren Rabatte seien innerhalb eines Monats um einen Prozentpunkt gestiegen. In der Folge wachse die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen auf nunmehr 2.363 Euro. Noch im Dezember 2025 hatte der Preisunterschied gut 1.000 Euro weniger betragen.



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