Wo liegt bei Automotive-Ethernet-Anwendungen der Sweet Spot im Spannungsfeld zwischen Standardisierung, Open Source und praktischer Implementierung? Dieser spannenden Frage geht Thomas Königseder (Technica) in seiner Keynote nach.
Standards haben beim Einsatz von Ethernet im Auto vieles möglich gemacht: Sie bieten ein robustes technisches Fundament und machen auch komplexe Anwendungen beherrschbar. Trotzdem besteht weiterhin das Problem, dass die Zeitspanne bis zum SOP immer noch zu lang ist. In anderen Bereichen haben sich Open-Source-Lösungen als Katalysator bewährt: Sie beschleunigen das Entwicklungstempo durch Community-getriebene Innovationen und Referenz-Implementationen. Inwieweit könnte Open Source auch für Automotive Ethernet eine Hilfe sein – und wer zahlt letztendlich dafür? Das ist das Thema der Eröffnungs-Keynote von Thomas Königseder (Technica) des zwölften Automotive Ethernet Congress vom 24. bis zum 26. März 2026 in München.
Darüber hinaus geht es in den zahlreichen Vorträgen von Industrieexperten u.a. um die Themen Networked Audio und optische Lösungen. Zu den weiteren Schwerpunkten gehören Themenfelder wie Service-Oriented Architecture, Security, Hochgeschwindigkeitslösungen, TSN und Switch Software. Am ersten Tag findet zudem ein intensives praxisbezogenes Training statt unter dem Motto „Ethernet Unlocked: In-Vehicle Networks with TSN, SOME/IP & MACsec“.
Das ausführliche Eventprogramm ist auf der Konferenz-Webseite zu finden, ebenso wie weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Teilnehmer-Registrierung. Bis zum 27. Januar 2026 können Teilnehmer von den vergünstigten Early-Bird-Angeboten profitieren.