Garantierte Funktion bei Kälte, Eis und Schnee

CAN und J1939 unter extremen Einsatzbedingungen

31. Oktober 2006, 9:41 Uhr | Thomas Böck, Peter Betz, Markus Hörmann und Lothar Felbinger
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[[1] Kässbohrer Geländefahrzeug AG – www.pistenbully.com
[2] Vector Informatik GmbH – www.vector-informatik.com

Dipl.-Ing. (FH) Markus Hörmann
studierte Nachrichtentechnik an der FH in Kempten. Er leitet den Bereich Versuch Elektronik mit Prüfmittelbau der Kässbohrer Geländefahrzeug AG.
markus.hoermann@pistenbully.com

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Dipl.-Ing. (FH) Peter Betz
studierte Nachrichtentechnik an der FH in Ulm. Er ist im Bereich Entwicklung Elektronik der Kässbohrer Geländefahrzeug AG verantwortlich für Systementwicklung.
peter.betz@pistenbully.com

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Dipl.-Ing. (FH) Thomas Böck
studierte allgemeine Elektrotechnik an der FH in Kempten. Er leitet bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG die Entwicklung Elektronik/Hydraulik.
thomas.boeck@pistenbully.com

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Dipl.-Ing. (FH) Lothar Felbinger
studierte Automatisierungstechnik an der FH Reutlingen. Mittlerweile arbeitet er als Key Account und Business Development Manager bei der Vector Informatik GmbH im Bereich der Produktlinie Open Networking.
lothar.felbinger@vector-informatik.de

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Kurze Entwicklungszeiten

Bei Kässbohrer dient CANoe u.a. auch zum Simulieren von Buslasten, als Messwerkzeug und zum Parametrieren von Steuergeräten über das eigene KGF-Protokoll (Bild 3). Die Entwickler generieren damit z.B. Diagnose- und Setup-Informationen bei Temperatur-, EMV- und Reaktionstests von Ventilsteuerungen und sind in der Lage, die Lösungen für die Seriengeräte schlank zu halten.

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Bild 3. CANoe als Joystick-Simulator für den Test von Hydraulikventilen. (Bild: Kässbohrer)

Die Entwicklung der zweikanaligen Lüftersteuerung des Pistenbullys war ohne Einsatz realer Hydraulik-Pumpen, Ventile und Motoren in bemerkenswert kurzer Zeit möglich. CANoe hat dazu alle nötigen CAN-Knoten, Sensorsignale oder Steuergeräte-Informationen realitätsnah simuliert. Beim Steuergeräte-Setup erlaubt CANoe den Zugriff auf EEPROM-Inhalte über ein eigenes Flash-Protokoll. Über die integrierte Programmiersprache CAPL (Communication Access Programming Language) kann dies einfach nachprogrammiert werden. Die auf Festplatte gespeicherten EEPROM-Daten können jederzeit in den Controller geladen werden (Bild 4).

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Bild 4. CANoe im Flashmodus.

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