Von Delta Logic für S7-Umgebungen

Server-Software für die OPC-UA-Kommunikation

1. März 2022, 17:19 Uhr | Andreas Knoll
„Accon-OPC-Server UA“ von Delta Logic ist eine Server-Software für die Zwei-Wege-Kommunikation in Siemens-S7-Umgebungen.
„Accon-OPC-Server UA“ von Delta Logic ist eine Server-Software für die Zwei-Wege-Kommunikation in Siemens-S7-Umgebungen.
© stock.adobe.com/Gorodenkoff, Delta Logic

„Accon-OPC-Server UA“ ist eine Server-Software für die Zwei-Wege-Kommunikation in Siemens-S7-Umgebungen. Sie unterstützt OPC UA und ermöglicht die sichere Datenübertragung zwischen OPC-Server und -Client sowie S7-SPSen, und zwar laut Anbieter Delta Logic in einer bisher unerreichten Geschwindigkeit.

Accon-OPC-Server UA von Delta Logic unterstützt die aktuelle OPC-UA-Spezifikation 1.04 und ist von der OPC Foundation zertifiziert, die den Standard fortlaufend weiterentwickelt und verbreitet. Die Software findet überall dort ihren Einsatz, wo beim Zugriff auf die Daten einer S7-Steuerung eine OPC-UA-konforme Schnittstelle erforderlich ist, etwa zur Server-Client-Kommunikation bei der Betriebsdatenerfassung (BDE), in Manufacturing Execution Systems (MES) oder beim Enterprise-Resource-Planning (ERP).

Entwickelt ist Accon-OPC-Server UA für Umgebungen mit den Steuerungstypen Simatic S7-300, S7-400, S7-1200 und S7-1500 von Siemens sowie mit Siemens-kompatiblen SPSen. Die Software ist leicht zu installieren und sorgt für simultane Zwei-Wege-Kommunikation (Lesen und Schreiben) mit bis zu 255 SPSen. Sie unterstützt optimierte Datenbausteine (TIA Portal) und ermöglicht Online-Symbolimport von S7-1200- und S7-1500-Steuerungen.

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Hintergrund-Information zu OPC UA

In automatisierten Anlagen der Industrie 4.0 und im IIoT spielt der schnelle Datenaustausch eine entscheidende Rolle. Um die Kommunikation zwischen den IT-Systemen aus übergeordneten Ebenen (wie etwa der Produktionsplanung) und der Operational Technology (OT) zu verbessern, setzen immer mehr Unternehmen auf standardisierte Schnittstellen. Der Vorteil: Maschinen, Geräte und Software können sich in einem Netzwerk auch dann untereinander verständigen, wenn sie verschiedene Hersteller haben.

Ein solcher Standard ist OPC UA, der das bisherige OPC DA (für Data Access; auch OPC Classic genannt) mehr und mehr ablöst. Während OPC Classic zwingend eine Microsoft-Umgebung für Server und Client benötigt, verwendet OPC UA das plattformneutrale TCP/IP-Protokoll und löst somit die zwingende Bindung an die Microsoft-Produktwelt auf. Damit können sich Anwender für andere Betriebssysteme als Windows bzw. Software anderer Hersteller entscheiden. Darüber hinaus ergeben sich mit OPC UA viele weitere Vorteile und neue Funktionen, die auch Accon-OPC-Server UA ausschöpft.


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