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US-Raumkapsel »Orion«

Antriebsmodul für Mondflug reist in die USA 

Ein Mitarbeiter von Airbus arbeitet am Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff »Orion«.
Das Europäischen Servicemodul ist der Antrieb der Raumkapsel, es reguliert die Temperatur in ihrem Inneren und sorgt für Strom, Wasser und die Atemluft.
© Carmen Jaspersen/dpa

Das US-Raumschiff »Orion« soll Astronauten künftig hinter den Mond bringen. Das Herzstück dafür stammt aus Bremen.

Dieses Herzstück ist das Europäische Servicemodul (ESM), der Antrieb der Raumkapsel, reguliert die Temperatur in ihrem Inneren und sorgt für Strom, Wasser und die Luft zum Atmen. Vier Jahre haben Experten beim Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space an der Entwicklung und dem Bau des Moduls gearbeitet. Nach Angaben der US-Raumfahrtagentur Nasa ist es das erste Mal, dass ein so bedeutendes Teil für ein amerikanisches Raumschiff aus Europa stammt.

Am Freitag (14.00 Uhr) werden Verantwortliche der Nasa und ihrer europäischen Schwesteragentur Esa das Servicemodul offiziell in die USA verabschieden. Mit einem Flugzeug soll es am Montag (5. November) vom Flughafen Bremen abheben. Einen Tag später wird es dann am Kennedy Space Center in Florida eintreffen. Ingenieure werden es dort mit der Astronautenkapsel zusammenbauen.

»Orion« soll 2020 zunächst unbemannt ins All fliegen und den Mond umkreisen. Voraussichtlich 2023 sollen Astronauten mit dem Raumschiff um den Mond herum fliegen.

Mit dem richtigen Antrieb zum Mond

Ein Mitarbeiter von Airbus arbeitet am Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff »Orion«.
© Carmen Jaspersen/dpa
Das Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff steht, zum Teil schon verpackt im Reinraum.
© Carmen Jaspersen/dpa
Die Antriebe des Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff «Orion» sind bereits für den Transport schützend verpackt worden.
© Carmen Jaspersen/dpa

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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH