Der japanische Technologiekonzern Sharp wird mit der angekündigten Schließung seines Werks Kameyama K2 Ende 2026 die Eigenfertigung klassischer industrieller LCD- Displays an diesem Standort beenden.
Sharp wird den Industriebereich weiterhin mit Displays bedienen, unter anderem auf Basis der etablierten MIP-Technologie. Für Hersteller industrieller Systeme rückt damit dennoch die langfristige Strategie zur Sicherstellung bestehender Displayplattformen stärker in den Fokus.
»Sharp war ein echter Pionier in der LCD-Technologie und hat die Branche mit wegweisenden Innovationen geprägt. Über mehr als drei Jahrzehnte enger Zusammenarbeit hatte Data Modul das Privileg, gemeinsam zahlreiche erfolgreiche Projekte umzusetzen – geprägt von Vertrauen, technischer Exzellenz und einem gemeinsamen Anspruch an langfristige Produktstabilität«, sagt Dr. Florian Pesahl, CEO von Data Modul. »Auch wenn sich Sharp nun aus Teilen des industriellen LCD-Geschäfts zurückzieht: Sharps Innovationskraft, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und der wegweisende Einfluss werden Teil unserer Branche und auch unserer eigenen Unternehmensgeschichte bleiben.«
Data Modul unterstützt als internationaler Anbieter von Display-, Touch- und Embedded-Systemen seine Kunden in dieser Situation mit herstellerunabhängigen Alternativen, Engineering-Support und strukturierten Lifecycle-Strategien. Der Münchner Display-Spezialist kann für Sharp-Kunden passenden Ersatz identifizieren sowie Migrationen bestehender Designs begleiten und bietet Support über die Data Modul Vertriebspartner.