Innovativste Mittelständler Deutschlands

Kübler erreicht Platz drei beim TOP 100 Award

13. Juli 2026, 08:10 Uhr | Nicole Wörner
Überreichung des TOP 100-Siegels: v. l. n. r. Pierre Brucker (Leiter Produktmanagement), Lothar Kübler (Geschäftsführender Gesellschafter), Christian Wulff (ehemaliger deutscher Bundespräsident), Gebhard Kübler (Geschäftsführender Gesellschafter), Jochen Bolte (Leiter Entwicklung)
© KD Busch / compamedia

Die Fritz Kübler GmbH gehört zu den drei innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Beim Innovationswettbewerb TOP 100 belegte das Unternehmen den dritten Platz in der Größenklasse C für Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten in Deutschland.

Diesen Artikel anhören

Im wissenschaftlich begleiteten Auswahlverfahren überzeugte Kübler insbesondere in den Kategorien Innovationskultur und Entscheidungsgeschwindigkeit.

Freiräume für neue Produktideen

Ein Beispiel für den Innovationsansatz entstand während eines verzögerten Kundenprojekts. Statt freie Entwicklungskapazitäten ungenutzt zu lassen, initiierte das Unternehmen einen internen Ideenwettbewerb nach dem Vorbild der Fernsehsendung "Höhle der Löwen". Sieben Entwicklerteams erhielten vier Monate Zeit, um neue Produktideen zu entwickeln und Prototypen zu realisieren.

Nach Angaben des Unternehmens flossen mehrere der dabei entstandenen Entwicklungen in neue Produktgenerationen ein. Darüber hinaus können Mitarbeitende der Entwicklungsabteilung an jedem zweiten Freitag im Rahmen eines sogenannten "My Day" bereichsübergreifend an eigenen Innovationsprojekten arbeiten.

Entwicklung im Dialog mit Kunden

Neue Produkte entstehen laut Kübler in enger Zusammenarbeit mit Kunden, Universitäten und Technologiepartnern. Workshops für Greenfield- und Brownfield-Projekte sowie die enge Verzahnung von Entwicklung, Produktmanagement und Applikationstechnik bilden die Grundlage für neue Drehgeber, Sensoren, Schleifringe und Systeme zur Mess-, Übertragungs- und Auswertungstechnik.

Ausbau des Portfolios geplant

Künftig will Kübler sein Portfolio sowohl horizontal als auch vertikal erweitern. Neben den Kernprodukten sollen komplette Subsysteme für OEMs, Softwarelösungen, digitale Zwillinge und Predictive-Maintenance-Konzepte an Bedeutung gewinnen. Parallel entwickelt das Unternehmen seine digitalen Serviceangebote unter dem Leitgedanken "Easy to work with" weiter, um die Zusammenarbeit mit Kunden zu vereinfachen.


Lesen Sie mehr zum Thema