Auf den Schwestermessen Medica und Compamed stehen vom 13. bis 16. November 2023 wieder jede Menge Highlights für die Health-Gründerszene auf der Agenda. Startups, die in den Gesundheitsbereich einsteigen möchten, werden auf der Suche nach Business-Kontakten unterstützt.
Die internationale Medizinmesse Medica in Düsseldorf sieht sich selbst als globale Leitveranstaltung für medizinisch orintierte Startups. Das Messteam erwartet, dass auch 2023 wieder mehrere hundert junge Entwicklerteams auf der Medica und Compamed unterwegs sein werden - auf der Suche nach Business-Kontakten für Kooperationen u. a. hinsichtlich Finanzierung, Fertigung, Produktzulassung, Vermarktung oder Vertrieb ihrer Produktideen.
Zahlreiche Programm-Highlights rücken die Gründerszene gezielt in den Fokus und bieten den Start-ups eine Bühne, ihre Ansätze zu präsentieren und mit möglichen Partnern ins Gespräch und möglichweise Geschäft zu kommen.
Für die 12. Medica Start-up Competition (Finale am 14.11.) als auch den 15. Healthcare Innovation World Cup (Finale am 13.11.) ist der Kickoff für das Bewerbungsverfahren bereits erfolgt, Reglement und Optionen sind online abrufbar:
Networking wird zusätzlich im Medica Start-Up-Park in Halle 12 großgeschrieben, der sich als zentraler Treffpunkt für die Gründerszene etabliert hat. Gut 40 Start-ups haben sich hier bereits in einer sehr frühen Phase für dieses Jahr angemeldet – ein neuer Top-Wert. Mit dabei ist ein zweites Mal die Start-up-Initiative „Up To Future“ aus der Ukraine.
Neben internationalen Initiativen zeigt auch Deutschland Flagge mit einem Start-Up-Gemeinschaftsstand. Ein Beispiel ist AssistMe. Zur MEDICA 2023 werden sie ein smartes Sensorsystem für den Einsatz in Inkontinenzhosen präsentieren. Das System dient als eine Art Flüssigkeitsindikator. Über einen am Inkontinenzhilfsmittel angebrachten Clip werden die erfassten Daten an ein Software-Cloud-System übermittelt. Auf diese Weise ist es Pflegepersonal im stationären Bereich möglich, Bewohnerinnen und Bewohner bedarfsgerechter zu versorgen, weil auf einen Blick an zentraler Stelle ermittelt werden kann, wann bei wem ein Hilfsmittelwechsel geboten erscheint.
Im Vorjahr zählten die beiden Schwestermessen Medica und Compamed insgesamt 81.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher (2021: 46.000) bei einem internationalen Anteil von 75 Prozent.