MIMO verlangt nach FinFET

Sieben Punkte, die Analog-Entwickler beachten müssen

23. Mai 2024, 08:00 Uhr | Gabriele Devita, Harry Schubert
Highly Detailed View of Radio Frequency Integrated Circuit Semiconductor Technology
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Für Analog-IC-Entwickler stellt der Wechsel zur FinFET-Technik eine drastische Veränderung dar. Mit sieben Empfehlungen lässt sich dieser Übergang reibungsloser gestalten – und die Entwicklung leistungsstarker FinFET-Analogschaltungen gelingt leichter.

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6. Hohe Funkelrausch-Grenzfrequenz

Funkelrauschen (flicker) ist bei FinFET dominanter als bei planaren Transistoren, und die Grenzfrequenz kann bis zu 100 MHz betragen. Die Auswirkungen auf rauschempfindliche Schaltungen wie VCOs, PLLs und Empfängerverstärker können daher enorm sein. 

Größere Bauelemente verringern zwar das Rauschen, dies geht jedoch auf Kosten der HF-Leistungsfähigkeit. Alternativ können diese Probleme auf Systemebene gelöst werden: sorgfältige Frequenzplanung des Empfängers stellt den Basisbandbetrieb bei Frequenzen oberhalb der Funkel-Grenzfrequenz sicher und lockert die damit verbundenen Spezifikationen auf Blockebene.


  1. Sieben Punkte, die Analog-Entwickler beachten müssen
  2. 1. Keine Bauelemente mit unterschiedlichen Abmessungen mischen
  3. 2. Wiederholbare Muster verwenden
  4. 3. Parasitärer Anteile auf den Verbindungen von Beginn an abschätzen
  5. 4. Analogfehler per digitaler Kalibrierung korrigieren
  6. 5. Die Stromdichte begrenzt die Ausgangsleistung des Senders
  7. 6. Hohe Funkelrausch-Grenzfrequenz
  8. 7. Simulationen strukturieren und aufteilen


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