Für Analog-IC-Entwickler stellt der Wechsel zur FinFET-Technik eine drastische Veränderung dar. Mit sieben Empfehlungen lässt sich dieser Übergang reibungsloser gestalten – und die Entwicklung leistungsstarker FinFET-Analogschaltungen gelingt leichter.
Die FinFET-Lithografie ist äußerst genau, was zu einer besseren Anpassung der Komponenten führen sollte. Allerdings ist die Fläche der Bauteile tendenziell kleiner als bei planaren Halbleiterschaltungen. Da die Anpassung umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der Bauteilfläche ist, führt dies zu einem großen Offset bei Komparatoren oder einer Fehlanpassung bei Stromspiegeln.
Der Versuch, dieses Problem durch Modifikation der Bauteilabmessungen zu lösen, schlägt eher fehl. Da FinFET-Logikgatter klein sind und wenig Strom aufnehmen, ist es ratsam – und kostengünstiger –, auf digitale Kalibrierungen zurückzugreifen, um Anpassungsfehler zu beseitigen.