MIMO verlangt nach FinFET

Sieben Punkte, die Analog-Entwickler beachten müssen

23. Mai 2024, 08:00 Uhr | Gabriele Devita, Harry Schubert
Highly Detailed View of Radio Frequency Integrated Circuit Semiconductor Technology
© Catherine – stock.adobe.com

Für Analog-IC-Entwickler stellt der Wechsel zur FinFET-Technik eine drastische Veränderung dar. Mit sieben Empfehlungen lässt sich dieser Übergang reibungsloser gestalten – und die Entwicklung leistungsstarker FinFET-Analogschaltungen gelingt leichter.

Diesen Artikel anhören

Fortsetzung des Artikels von Teil 4

4. Analogfehler per digitaler Kalibrierung korrigieren

Die FinFET-Lithografie ist äußerst genau, was zu einer besseren Anpassung der Komponenten führen sollte. Allerdings ist die Fläche der Bauteile tendenziell kleiner als bei planaren Halbleiterschaltungen. Da die Anpassung umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der Bauteilfläche ist, führt dies zu einem großen Offset bei Komparatoren oder einer Fehlanpassung bei Stromspiegeln.

Der Versuch, dieses Problem durch Modifikation der Bauteilabmessungen zu lösen, schlägt eher fehl. Da FinFET-Logikgatter klein sind und wenig Strom aufnehmen, ist es ratsam – und kostengünstiger –, auf digitale Kalibrierungen zurückzugreifen, um Anpassungsfehler zu beseitigen.


  1. Sieben Punkte, die Analog-Entwickler beachten müssen
  2. 1. Keine Bauelemente mit unterschiedlichen Abmessungen mischen
  3. 2. Wiederholbare Muster verwenden
  4. 3. Parasitärer Anteile auf den Verbindungen von Beginn an abschätzen
  5. 4. Analogfehler per digitaler Kalibrierung korrigieren
  6. 5. Die Stromdichte begrenzt die Ausgangsleistung des Senders
  7. 6. Hohe Funkelrausch-Grenzfrequenz
  8. 7. Simulationen strukturieren und aufteilen


Lesen Sie mehr zum Thema