EU-Cyberregulierung

eco begrüßt ENISA-Stärkung im Cybersecurity-Act-Entwurf

21. Januar 2026, 11:19 Uhr | Nicole Wörner
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Der eco–Verband hat den neuen Entwurf des überarbeiteten EU-Cybersecurity Acts kommentiert. Positiv bewertet der Verband insbesondere die geplante Stärkung der EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA sowie die Einführung verpflichtender nationaler Liaison Officers in den Mitgliedstaaten.

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»Positiv zu bewerten ist, dass die Kommission die zuständige EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA stärkt. Die Pflicht zu nationalen Liaison Officers unterstützt unsere Forderung nach einer stärkeren Verankerung in den Mitgliedstaaten in Europa. Allerdings bleibt abzuwarten, ob dies am Ende tatsächlich zu mehr Agilität und Stakeholdernähe führt, oder nur wieder zu mehr Bürokratie«, erklärt der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Zertifizierung und Umsetzungsfristen im Fokus

Auch die angekündigte Beschleunigung von Zertifizierungsverfahren bewertet der Verband grundsätzlich positiv. Gleichzeitig verweist eco auf die Bedeutung international anerkannter Standards und angemessener Übergangsfristen für die Mitgliedstaaten.

»Wichtig ist, dass die Zertifizierung weiter international etablierte Standards widerspiegelt und den Mitgliedsstaaten aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausgangslage ausreichend Zeit für die Umsetzung der neuen Regeln eingeräumt wird. Getätigte Investitionen dürfen nicht durch neue Regulierung obsolet werden«, so der Verband weiter.

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