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PDN-Optimierung senkt Kosten und steigert Leistung

Die Optimierung von Power Delivery Networks ist für moderne SoCs entscheidend. Am Beispiel AMD Versal zeigt HyperLynx, wie sich Zielimpedanz, Performance und Kosten verbessern lassen. Bis zu 50 % weniger Bauteile bei stabiler Versorgung machen PDN-Optimierung zum Schlüsselfaktor moderner Designs.

Elektronik
Zum neuen Protfolio gehören der Halbleiter-Leistungsschalter »SENTRON 3QD2« und das Halbleiter-Schaltgerät »SIRIUS 3RF5«. Sie lassen sich in Energieverteilungssysteme wie der Niederspannungsschaltanlage »SIVACON S8« und dem Schienenverteiler-Systemen »SIVACON 8PS« integrieren. Siemens präsentiert das neue Portfolio auf der Hannover Messe 2026 in Halle 27, Stand A 48.  DC reduziert Verluste und schont Ressourcen   Der Übergang von weit verbreiteten Wechselstromsystemen (AC) hin zur Gleichstromtechnologie (DC) ist ein entscheidender Schritt in der globalen Energiewende. Erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik (PV) und Batteriespeichersysteme erzeugen oder speichern Strom in Form von Gleichstrom. Durch Reduzierung der Verluste bei der Umwandlung (Gleichstrom in Wechselstrom) und die Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen direkt einzubinden, bieten Gleichstromsysteme eine effizientere und nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Wechselstromnetzen. Siemens steht an der Spitze dieses Wandels und engagiert sich intensiv in Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Dies zeigt sich unter anderem in der aktiven Beteiligung an Initiativen wie der Open Direct Current Alliance (ODCA) und Current/OS.    Kurzschlussabschaltung in µs  Eine Schlüsselinnovation im neuen Portfolio ist der Halbleiter-Schutzschalter »SENTRON 3QD2«. Dank Halbleitertechnologie und intelligenten Schutzalgorithmen ermöglicht er ultraschnelles Abschalten von Kurzschlussströmen im Mikrosekundenbereich – bis zu 1.000 Mal schneller als herkömmliche Systeme. Dies ist für Gleichstromnetze unabdingbar und sorgt für eine deutliche Verbesserung von Schutz und Systemverfügbarkeit.  Ideal für kritische Infrastrukturen   »Mit der konsequenten Weiterentwicklung unserer Halbleiter-Schalttechnik ermöglichen wir ein neues Niveau an elektrischer Sicherheit auch für das Gleichstromzeitalter«, sagte Andreas Matthé, CEO Electrical Products von Siemens. Der parametrierbare SENTRON 3QD2 vereint Schutz, Schaltung, Überwachung und Energiemanagement in einem kompakten und multifunktionalen Gerät. Damit ersetzt er mehrere Komponenten und sorgt für erhebliche Platzersparnis. Da der »SENTRON 3QD2« wartungsfrei ist und keine mechanischen Verschleißteile aufweist, gewährleistet er eine lange Lebensdauer und maximale Anlagenverfügbarkeit und ist damit ideal für kritische Infrastrukturen.   »Unser neues DC-Portfolio bietet unseren Kunden innovative Lösungen, die nicht nur die Energieeffizienz verbessern, sondern auch den Aufbau einer resilienten, zukunftssicheren Infrastruktur ermöglichen. Dies ist ein entscheidender Beitrag zur Dekarbonisierung unserer Industrien und ein Beleg für unser Engagement, Technologien mit einem klaren Zweck zu entwickeln«, so Andreas Matthé hinzu.  Hochfrequentes Schalten von ohmschen Lasten   Ergänzt wird der »SENTRON 3QD2« durch das neue Halbleiter-Schaltgerät »SIRIUS 3RF5«, das erste seiner Art für Gleichstromanwendungen. Das langlebige und verschleißarme Schaltgerät ist für das hochfrequente Schalten von ohmschen Lasten konzipiert und erhöht die Effizienz und Verfügbarkeit von Industrieanlagen. »SIRIUS 3RF5« trägt außerdem das Siemens EcoTech Label und zeichnet sich durch ein nachhaltiges und transparentes Produktdesign aus.   Zusammen mit der Niederspannungsschaltanlage »SIVACON S8«, das ebenfalls über das Siemens EcoTech Label verfügt, den Schienenverteiler-Systemen »SIVACON 8PS«, sowie integrierten DC-Schutz- und Schaltgeräten will Siemens den Weg für die Gleichstromverteilung ebnen und zu einer hohen Zuverlässigkeit und Effizienz in Produktion und Infrastruktur beitragen.  Spitzenstrombedarf sinkt um 80 Prozent  Die Vorteile der DC-Systeme gehen über einzelne Produkte hinaus. Durch Implementierung von Gleichstromnetzen können Kunden erhebliche Kosten- und Materialeinsparungen erzielen. Beispielsweise kann in einer Produktionsumgebung mit Robotern durch Einsatz von Gleichstromtechnologie in Verbindung mit Energierückgewinnung und -speicherung der Spitzenstrombedarf um bis zu 80 Prozent gesenkt werden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Zudem machen Gleichstromsysteme eine Blindleistungskompensation überflüssig und erfordern weniger Kupfer in der Verkabelung. Dies führt zu Materialeinsparungen von bis zu 50 Prozent und einer geringeren Umweltauswirkung.

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