Thomas Gerhardt, Geschäftsführer, Glyn
»50 Jahre Markt&Technik und 31 Jahre davon habe ich sie gelesen – immerhin 62 % dieses beeindruckenden halben Jahrhunderts. Für mich eine Pflichtlektüre. Früher als Heft, heute bequem als Blätterkatalog im Netz. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Inhalte zu so vielen, unglaublich komplexen technischen Themen, News sowie aktuellen Branchenströmungen die Redaktion zusammenträgt und zuverlässig zum richtigen Zeitpunkt abliefert. Jedes Mal ist etwas Interessantes für mich dabei. Und wenn man mich fragt, an was ich mich besonders erinnere, fallen mir spontan zwei Dinge ein.
Zunächst natürlich mein erstes eigenes Interview in der M&T. Es war schon etwas Besonderes für mich, zum ersten Mal in diesem wichtigen Medium öffentlich aufzutreten und seitdem auch regelmäßig an der wertvollen gemeinsamen Meinungsbildung der Branche mitzuwirken. Die Ausgabe habe ich stolz bei mir zu Hause abgeheftet.
Und wir haben bei Glyn mal recherchiert, wann genau die Zusammenarbeit mit unserem großartigen langjährigen Partner Toshiba begonnen hat. Zu Anfang lief anscheinend alles mündlich, und es gab nirgendwo schriftlichen Aufzeichnungen dazu. In unserem Archiv der M&T. wurden wir dann fündig. Mit einer entsprechenden Pressemeldung konnten wir den Beginn der bis heute sehr erfolgreichen Partnerschaft eindeutig auf einen Tag in 1985 datieren.
Übrigens in der gleichen Ausgabe mit der historischen Nachricht auf der Titelseite: „Apple Mitgründer Steve Wozniak steigt aus“. Und in diesem Heft ist auch ein Artikel mit den früheren Protagonisten der Branche über den gerade zu Ende gegangenen Allokationszyklus von 1984. Man hätte dabei nur ein paar Wörter austauschen müssen, um ihn 2024 wieder verwenden zu können. Daran sieht man schön, dass sich vielleicht ein paar Details ändern, die grundlegenden Mechanismen von Allokationen aber immer gleich bleiben. Die M&T.ist also sowohl ein aktuelles Informationsmedium mit Qualität als auch ein Abbild der Geschichte und somit ein wertvolles, lehrreiches Zeitdokument. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sie regelmäßig zu lesen!«