Die Zeit wird knapp: Bis 2027 müssen digitale Produkte den Cyber Resilience Act (CRA) der EU erfüllen. Doch welches konkrete Vorgehen stellt sicher, dass die CRA-Vorgaben eingehalten werden? Auch 2026 gibt der "CRA Summit" der Markt&Technik am 7./8. Juli in Garching bei München wieder Antworten.
Bereits seit Ende 2024 ist der Cyber Resilience Act (CRA) in Kraft, mit dem die Europäische Union ein Mindestmaß an Cybersicherheit festgelegt hat für alle Produkte, die „digitale Elemente“ enthalten. Auch wenn die Umsetzung des CRA bisher noch nicht verpflichtend ist, wird die Zeit jetzt wirklich knapp – denn bis spätestens Ende 2027 müssen Produkte auf dem europäischen Markt CRA-konform sein.
Doch angesichts der komplexen, herausfordernden Vorgaben der Richtlinie fragen sich viele Systementwickler, aber auch Projektleiter und Produktverantwortliche, wie sie konkret vorgehen sollen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte die CRA-Vorgaben erfüllen.
Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung im letzten Jahr gibt der Cyber Resilience Act Summit 2026, den das Fachmedium Markt&Technik am 7. und 8. Juli 2026 in Garching bei München veranstaltet, auch in diesem Jahr wieder wichtige Hilfestellungen für die Beantwortung dieser Fragen. Er informiert umfassend zum CRA und zeigt auf, mit welchen Strategien sich Embedded Systeme unterschiedlicher Komplexität „CRA-sicher“ machen lassen.
Am ersten Tag (7. Juli) bieten zwei Workshops einen intensiven Einstieg in die Thematik, vermitteln die essenziellen Kompetenzen, um Produkte CRA-konform zu entwickeln, und zeigen, wie sich CRA-Anforderungen mit ETSI-Standards für Embedded Linux implementieren lassen.
Das Vortragsprogramm am zweiten Tag (8. Juli) des CRA-Summit eröffnet Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker vom cyberintelligence.institute mit seiner Keynote zum Thema „Warum Security by Design ein Zukunftsthema ist“. Im Anschluss warnt Prof. Dr. Dirk Riehle von der FAU Erlangen-Nürnberg in einer weiteren Keynote: „Ihre Open Source Abhängigkeiten und CRA: Eisberg voraus!“.
Nach der Kaffeepause erläutern Experten, unter anderem von OSADL, TÜV TRUST IT, TÜV Informationstechnik oder den Fraunhofer-Instituten IEM und AISEC, die Anforderungen des CRA, geben Empfehlungen für den Entwicklungsprozess und stellen geeignete Methoden sowie Hard- und Softwarewerkzeuge vor. Nachmittags zeigen Referenten in zwei weiteren Sessions Wege zu CRA-konformer Software sowie CRA-konformer Hardware auf – inklusive Zertifizierung bzw. Selbsterklärung. Und die Abschluss-Keynote diskutiert, wie KI-gestützte Governance den Compliance-Druck in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln kann.
Auf der begleitenden Fachausstellung können die Teilnehmer des CRA Summit sich zu konkreten Lösungen informieren und mit Vertretern der ausstellenden Unternehmen im Detail diskutieren.
Sie sind auf der Suche nach konkreten Strategien und Lösungen für die Herausforderungen des Cyber Resilience Act? Holen Sie sich wertvollen Input und das nötige Know-how – auf dem Markt&Technik Cyber Resilience Act Summit am 7. und 8 Juli in Garching bei München. Melden Sie sich gleich an und sichern Sie sich Ihren Platz noch bis zum 26. Mai zu attraktiven Frühbucher-Konditionen!