MEN nimmt an Forschungsprojekt teil Haselnuss – Mehr Sicherheit für Zugbetreiber

Das Forschungsprojekt Haselnuss wird von der TU Darmstadt und weiteren Projektpartnern getragen.
Das Forschungsprojekt Haselnuss wird von der TU Darmstadt und weiteren Projektpartnern getragen.

Diese »Haselnuss« ist nicht zum Essen da, sondern steht für »Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Eisenbahn-Leit- und Sicherungstechnik«.

IT-Entwicklungen und der zunehmende Einsatz digitaler Technologien haben die Betriebsführung der Zugbetreiber verändert. Auch im Bahnbereich greift die Digitalisierung um sich. Für die Kunden ist dies bei Fahrkartenverkauf, Reiseplanung sowie Information und Unterhaltung an Bord und in den Stationen sichtbar. Die Bahngesellschaften vernetzten aber auch die Leit- und Sicherungstechnik. Damit steigt auch das Risiko von IT-Angriffen – neue Sicherheitslösungen werden benötigt.

Seit Mitte 2018 ist MEN nun Teil des Konsortiums HASELNUSS (Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Eisenbahn-Leit- und Sicherungstechnik), getrieben durch die DB Netz AG, das Fraunhofer Institut, Sysgo und die TU-Darmstadt. Aufgrund seiner Erfahrung mit innovativen, zuverlässigen und sicherheitskritischen Hardware-Lösungen im Transportbereich, steht MEN dem Forschungsteam beratend zur Seite, um die Themenfelder »Safety« und »Security« in der IT-Infrastruktur zusammenzuführen und lieferte bereits erste Hardware für Tests.

»Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer hardwarebasierten Sicherheitsplattform für Leit- und Sicherungstechnik, die an die speziellen Anforderungen der Bahn angepasst ist und notwendige IT-Sicherheitsfunktionen bereitstellt, ohne dabei die funktionale Sicherheit zu beeinflussen. Die Plattform bietet Maßnahmen zur Sicherstellung der Systemintegrität und stellt die Basis für eine sichere Vernetzung der Bahninfrastruktur dar«, sagte Prof. Dr. Christoph Krauß vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt.