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Kühlen Kopf bewahren!


Fortsetzung des Artikels von Teil 4

Lamellen-Kühlkörper mit extrem großer Oberfläche

Bild 4. Bei den Kühlkörpern der DKL-Serie aus dem Hause Seifert Electronic lassen sich beispielsweise Leistungshalbleiter auf beide Kühlkörper-Basen montieren.
Bild 4. Bei den Kühlkörpern der DKL-Serie aus dem Hause Seifert Electronic lassen sich beispielsweise Leistungshalbleiter auf beide Kühlkörper-Basen montieren.
© Seifert Electronic

Es gibt eine ganze Reihe von Applikationen, bei denen gezielt auf eine aktive Kühlung durch einen Lüfter verzichtet wird. In diesen Fällen kommen dann häufig Stift- oder Lamellen-Kühlkörper zum Einsatz, die allein durch freie Konvektion bereits die erforderliche Entwärmeleistung hervorbringen.Als Ergänzung seiner leistungsstarken Kühlkörper der Vario-Serie präsentiert Seifert electronic die DKL-Typen (Bild 4), bei denen sich z.B. Leistungshalbleiter auf beide Kühlkörper-Basen montieren lassen. Der Hersteller erreicht die dazu notwendigen, extrem großen Kühloberflächen durch einen engen Lamellen-Abstand. 

Die Seifert-DKL-Typen werden aus einzelnen Alu-Präzisionslamellen zu individuell großen Kühlkörpern bis 500 mm Länge und 364 mm Breite gefertigt. Da die Lamellen über eine maximierte Oberfläche verfügen und sehr enge Rippenabstände möglich sind, kann ein DKL-Kühlkörper überdurchschnittlich viel Wärme wegbringen. Das Mehr an Oberfläche bei geringerem Gewicht steigert die Kühlleistung je Volumeneinheit erheblich, und zur Verbesserung der Luftdurchführung gibt es optionale Druckkammern.

Aufgrund des Baukastensystems lassen sich individuelle Kühlkörper realisieren, beispielsweise eine Lösung für maximal drei 120er-Lüfter. Das verwendete Herstellverfahren ermöglicht zudem auch den Bau von kleinen Stückzahlen oder Mustern für den Prototypenbau. Neben den lagermäßigen Standard-Lamellen bietet das Unternehmen auch die Möglichkeit, Lamellen mit anderen Maßen kostengünstig zu fertigen.

Die Lamellen werden in einem besonderen Verfahren exakt zu einem Kühlkörper kaltverpresst – ohne Kleber. In der verpressten, plangefrästen Basis lassen sich individuelle Befestigungsbohrungen einbringen, z.B. für Leistungsbauteile. Die seitlichen Abschlusslamellen können zur Befestigung des Kühlers oder als zusätzliche Montageflächen genutzt werden.

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