Wie setzen Personaler aus der Elektronik Künstliche Intelligenz ein?

2. April 2024, 9 Bilder
Lapp
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Dr.  Wilma Kauke, Chief People Officer LA EMEA und Global HR-Director bei Lapp

»Lapp nutzt KI, wo es Sinn macht und wo die Prozesse einfacher gestaltet werden können. KI-Anwendungen bieten große Chancen.

Bei Lapp werden beispielsweise bei der elektronischen Kontoauszugsverarbeitung Kontoauszüge in der Nachbearbeitung vollautomatisch von der Cloud interpretiert. Auch das Supply Chain Management setzt bei der Suche nach neuen Lieferanten auf eine KI-Lösung: Die dort eingesetzte Software kann in Hochgeschwindigkeit das Internet durchforsten, findet Lieferanten auf der ganzen Welt, bewertet sie und generiert eine Liste mit den vielversprechendsten Unternehmen. Diese kann das Einkaufsteam dann gezielt ansprechen.

Ganz wichtig: Unsere Mitarbeitenden sind der wichtigste Erfolgsfaktor für Lapp. Daher legen wir in unserer Strategie den Fokus darauf, wie sich neue Technologien nicht nur effizient für unsere Prozesse einsetzen lassen, sondern auch, wie diese Technologien unsere Mitarbeitenden bestmöglich unterstützen können – also, das Zusammenspiel von Mensch mit künstlicher Intelligenz in Arbeitsprozessen. KI kann uns in Zeiten von Fachkräftemangel helfen, unsere Mitarbeitende zu entlasten und sie gezielter für werthaltige Aufgaben zu qualifizieren und einzusetzen.

Im Bereich HR  beschäftigen uns bereits intensiv mit den Chancen von KI, die wir vor allem in Automatisierung von Personalprozessen, in der Datenauswertung und predictive Analytics für zum Beispiel die Personalplanung, in personalisiertem und spielerischem Lernen sowie in der Suche und Auswahl von geeigneten Mitarbeitenden sehen. Zugleich ist es uns wichtig, die Risiken bezüglich Datenschutz und die Ängste ernst zu nehmen und unsere Mitarbeitenden in dieser Veränderung mitzunehmen. An dieser Stelle bietet der neue gesetzliche Rahmen EU AI Act mehr Klarheit.«

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