Neuigkeiten vom RSNA 2024

9. Dezember 2024, 5 Bilder
RSNA Medizintechnik MRT KI Künstliche Intelligenz Radiologie
© ASG Superconductors

ASG Superconductors: 50% weniger Scanzeit mit neuem MROpen EVO

Auf dem RSNA 2024 hat ASG Superconductors die neueste Generation des offenen MRT-Systems MROpen EVO vorgestellt. Der heliumfreie MRT-Scanner auf MgB2-Basis zeichnet sich durch eine signifikante Verkürzung der Scanzeit bei gleichbleibender Bildqualität aus.

Die FDA-zugelassene Weiterentwicklung ermöglicht eine Reduzierung der Aufnahmezeit um bis zu 50 Prozent. Ein neuer Bildakquisitionsalgorithmus, basierend auf Compressed Sensing-Technologie, kombiniert parallele Bildgebungskonzepte mit sparsamer Datenabtastung und iterativer Rekonstruktion. Diese Technologie ist sowohl in 2D- als auch in 3D-Sequenzen für alle anatomischen Bereiche einsetzbar.

MRT für klaustrophobische Patienten

Routineprotokolle für Wirbelsäulenuntersuchungen können in nur 12 Minuten durchgeführt werden, während ein isotroper 3D-T1-Scan des Gehirns mit 1,3 mm Voxelgröße lediglich 4 Minuten benötigt. Das offene MRT-System wurde speziell für die Bildgebung in den Bereichen Gelenke, Neurologie und Wirbelsäule konzipiert. Es eignet sich besonders für Kinder, größere Patienten und Menschen mit Klaustrophobie. Die Technologie ermöglicht zudem Untersuchungen unter Gewichtsbelastung, was besonders für orthopädische Anwendungen relevant ist. Mit der gesteigerten Scaneffizienz können nun drei Patienten pro Stunde untersucht werden. (uh)

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Kontron hat die KBox A-151 EAI mit dem SiMa.ai MLSoC Modalix für industrielle und medizinische Edge-Anwendungen vorgestellt. Die Plattform liefert mehr als 50 TOPS dedizierte KI-Leistung und kombiniert einen Intel Core- oder Intel-Atom-Prozessor der 13. Generation mit der KI-Beschleunigung von SiMa.ai. Dadurch lassen sich Geschäftslogik und KI-Inferenz auf einer Plattform trennen. Das lüfterlose, passiv gekühlte System ist für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt und unterstützt Echtzeit-Videoanalysen, multimodale Steuerungen und Sensorfusion. Für die Medizintechnik ist vor allem die Kombination aus Bild-, Audio- und Sensordatenverarbeitung relevant, etwa in diagnostischen oder assistiven Systemen mit Edge-Verarbeitung. Die Plattform soll dabei auch GenAI-, LLM-, LMM- und CNN-Workloads unterstützen. Über das Palette SDK und Edgematic sollen sich multimodale Modelle schneller umsetzen lassen. Die Plattform ist damit vor allem für Medical-Anwendungen interessant, bei denen Rechenleistung, Echtzeitfähigkeit und Robustheit am Edge zusammenkommen müssen. Kontron - www.kontron.com
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