Digital Health-Highlights der DMEA 2024

16. April 2024, 5 Bilder
medizintechnik digital health dmea künstliche Intelligenz sascha Lobo KI
© Hillrom / Baxter

Baxter – Vernetzte Medizingeräte für nahtlose Klinikprozesse

Tatsächlich Hardware stellte der Medizintechnik-Hersteller Baxter aus, mit einer Vielzahl von Konnektivitätsprodukten für die klinische Praxis. So soll der Welch Allyn Connex Spot Monitor Vitaldaten sicher vom Patientenbett in die Elektronische Patientenakte bringen und dem Klinikpersonal dabei noch das Leben einfacher machen. Das kleine Gerät erfasst alle abrechnungsrelevanten Vitaldaten von Klinikpatienten, vom Frühwarnsystem bis zur Intervallmessung, und kann in alle KIS-Systeme und folgend auch nahtlos in die ePA integriert werden. Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz werden über Manschette und Fingerclip erfasst, die Temperatur erfolgt per Infrarot und Wireless-Übertragung.

Der batteriebetriebene, mobile Spot Monitor ist komplett individualisierbar, über 20 manuelle Pa-rameter sind für die Vitaldatenmessung und -übertragung programmierbar. Besonderen Wert legt Baxter auf die Datensicherheit. Für eine ordnungsgemäße Identifikation scannen MTA zunächst sich selbst und die Patientenfallnummer. Alle Daten werden FIPS-konform verschlüsselt und mit einer Geräte- und Serverauthentifizierung versehen. Digital signierte Software-Images und Konfigurati-onsdateien schützen die Medizingeräte vor nicht autorisierten Änderungen. Eine Single Sign-On-Kompatibilität, einschließlich Imprivata, unterstützt für das Klinikpersonal eine schnelle und sichere Anmeldung. Eine klassische Bildschirmsperre schützt inaktive Geräte vor unbefugtem Zugriff. Zu-dem werden bereits in die ePA übertragene Patientendaten automatisch gelöscht und vom Gerät entfernt.

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